Aragón

Kurzbeschreibung

+++ Römer, Goten, Franken und Mauren vor schneebedeckten Gipfeln +++ ein falscher und böser Mönch enterbt die Templer +++ bunter Kalkstein als Zeuge bewegter Vergangenheit +++ Rolands Olifant verstummt auf 2.800 Metern +++ die eine Hälfte der Katholischen Könige +++ Gralshüter im Schatten der Berge +++ Francisco de Goya auf dem Weg zu großem Ruhm +++ wehrhafte Mauern gegen maurische Kultur +++ lomo embuchado y boliches de Embún +++ Land der Burgen im Dienst der Reconquista +++ tiefe Schluchten und fischreiche Wildbäche +++ vier Täler und ein verlorener Berg unter dem Schutz der UNESCO +++ romanische Bögen, von der Stille umfangen +++ seltene Bartgeier nisten in brüchigen Klippen +++ tolerante Eroberer und heilige Krieger +++ ein Steinbruch im Herzen Barcelonas +++ Gott hat keine Eile. (Antoni Gaudí y Cornet) +++ katalanischer Stolz und kosmopolitische Avantgarde zwischen Bergen und Meer +++

Unsere Tour durch Aragón und die südlichen Pyrenäen in 7 Tagen, max. 14 Personen, mit einer Doppelübernachtung.


Hotellerie *****
Gastronomie ****
Kultur ****
Natur ***** !


Reisetermine 2018
EAR1 (Barcelona – Pamplona): Samstag, 19.5. bis Samstag, 26.5.2018
EAR2 (Pamplona – Barcelona): Samstag, 2.6. bis Samstag, 9.6.2018
EAR3 (Barcelona – Pamplona): Samstag, 9.6. bis Samstag, 16.6.2018
EAR4 (Barcelona – Pamplona): Samstag, 8.9. bis Samstag, 15.9.2018
EAR5 (Pamplona – Barcelona): Samstag, 15.9. bis Samstag, 22.9.2018
EAR6 (Barcelona – Pamplona): Samstag, 22.9. bis Samstag, 29.9.2018

Reisepreis
Preis pro Person im DZ für 7 Übernachtungen mit Halbpension, eBike, Eintritten, Zwischentransfers, Führungen: 1880 €
Einzelzimmerzuschlag: 390 €
Nicht enthalten sind das Mittagessen, Getränke sowie Ihre persönlichen Ausgaben und die An- und Rückreise.

Flug
Zielflughafen Bilbao bzw. Barcelona ab/bis München (nach Verfügbarkeit): 370 €
Zuschlag für andere deutsche Flughäfen: 50 €
Flüge ab Österreich oder der Schweiz auf Anfrage.

Teilnahmebedingungen
Das Arrangement beinhaltet oben genannte Leistungen. Es gelten unsere AGBs.

Programm P-B

Eine einzigartige Kombination von kulturellem Leben in den Städten Pamplona und Barcelona und der rauen Schönheit der südlichen Pyrenäen. Pittoreske Orte, an denen die Geruhsamkeit mit Händen zu greifen scheint und die Stille ein ständiger Begleiter ist. Klöster, vor Jahrhunderten erbaut, die eine unglaubliche Ruhe ausstrahlen. Vor der gewaltigen Kulisse der Pyrenäen herrschten jahrhundertelang die Könige von Aragón, aber auch Dichter und Schriftsteller fanden dort Inspiration. Eine heute weitgehend in Vergessenheit geratene Landschaft, wie geschaffen für eine Reise per eBike voller Authentizität und Ursprünglichkeit.

Anreisetag am Samstag nach Pamplona.

Flug
Von Ihnen oder auf Wunsch von pedelon gebucht.
Hinflug nach Bilbao und Rückflug von Barcelona mit Lufthansa direkt nach/von Frankfurt oder München und mit Umsteigen von fast allen deutschen Flughäfen. Mit dem pedelon Shuttle geht es vom Flughafen Bilbao in gut 1,5 Stunden nach Pamplona.

Bahn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz fährt man mit dem Zug bei mehrmaligem Umsteigen mindestens 20 Stunden bis nach Pamplona. Nähere Informationen unter www.bahn.de.

PKW
Es gibt nach Bilbao durchgehende Autobahnverbindungen. Von Berlin sind es 1.950, von Frankfurt 1.500, von München 1.600 und von Hamburg 1.800 Kilometer. Die Wagenunterstellung ist während der Radreise am Flughafen Bilbao möglich (ca. € 80/Woche). Die Rückreise von Barcelona nach Bilbao per Schnellzug AVE und Fernbus (Umsteigen in Saragossa) dauert mindestens 6 Stunden.

Mit der Buchungsbestätigung werden die „pedelon Reiseinformationen“ versendet, die weitere nützliche Hinweise zur Anreise nach Pamplona und sonstige Tipps rund um die Reise enthalten.


In den engen Gassen Pamplonas.

Unser in der Altstadt gelegenes Partnerhaus, der geschmackvoll eingerichtete „Palacio Guendulain“ in einem Schloss aus dem 18. Jahrhundert dient als noble Herberge für den Auftakt unserer Reise.
Hemingways bevorzugtes Kaffeehaus und eindrucksvolles Beispiel der Belle Époque, das legendäre „Café Iruña“, befindet sich in unmittelbarer Nähe. Seine Eröffnung im Jahr 1888 diente gleichzeitig auch zur offiziellen Inbetriebnahme des Stromnetzes in Pamplona.
Abendessen auswärts in einem Restaurant, das bekannt ist für seine ausgezeichneten navarresischen Spezialitäten.


Sos del Rey Católico.

1. Tag, Sonntag: Pamplona – Sos del Rey Católico, 59 km
Nach einem ausgedehnten Frühstück erwartet uns der einheimische Stadtführer zu einem Rundgang durch die Hauptstadt Navarras. Die Übernahme und Anpassung der eBikes erfolgt im Anschluss an einen kurzen Transfer an den Stadtrand. Um den eingebauten „Rückenwind“ unserer Räder kennen und schätzen zu lernen, eignen sich die sanften grünen Hügel der Zona Media der Vorpyrenäen vortrefflich. Besonders spektakulär ist die Etappe durch die „Foz de Lumbier“, einer engen Klamm, die der Fluss Irati gegraben hat und die zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Ihr spektakulärer Aufbau und die jahrhundertelange Isolierung haben die Erhaltung einer besonderen Vegetation begünstigt, welche die schroffen Felsen schmückt und großen Greifvögeln zum Nisten dient. Hier finden sich die Reste einer Brücke, die der Legende zufolge mit Hilfe des Teufels gebaut wurde, und zwei Tunnel, durch die einst der Iratí-Zug fuhr, die erste elektrische Bahn Spaniens.
Letzte Station auf dem Gebiet des historischen Königreichs und der heutigen Provinz Navarra ist das „Castillo Javier“, dessen Ursprünge bis in das 10. Jahrhundert zurückgehen. Als Geburtsstätte des heiligen Francisco de Xavier (deutsch Franz Xaver), Mitbegründer des Jesuitenordens und Missionar in Ostasien, ist die Burg heute auch eine Wallfahrtsstätte.
Kurz darauf befindet man sich bereits auf ehemaligem Staatsgebiet der Könige von Aragón. Schon von weitem erkennt man die Silhouette des heutigen Tagesziels Sos del Rey Católico auf einem Ausläufer der Sierra de la Peña. Seine strategische Lage macht den Ort zu einer natürlichen Festung und damit zugleich zu einem der wichtigsten aragonischen Kastelle im 10. und 11. Jahrhundert. Die Altstadt von Sos, dem Geburtsort Ferdinand II., König von Aragón und später bekannt als Ferdinand der Katholische, wurde längst unter Denkmalschutz gestellt. Im nördlichen Teil erhebt sich die von Ramiro II. errichtete Burg aus dem 12. Jahrhundert. Den ungleichmäßigen Grundriss überragt der Bergfried, von dem aus man die Vorberge der Pyrenäen sehen kann.
Als pedelon Hotel dient der Parador, äußerst geschmackvoll integriert in die mittelalterliche Anlage. Zum Abendessen lädt ein von den Einheimischen viel gelobtes Restaurant in der Nähe ein.


Die „Mallos de Riglos“.

2. Tag, Montag: Sos del Rey Católico – Murillo de Gállego, 72 km
Nach einem Rundgang durch das noch verschlafene und malerische Sos del Rey Católico und einem kurzen Transfer auf eine Anhöhe führt die heutige Etappe durch das im Vorgebirge Sierra de Santo Domingo gelegene Getreideanbaugebiet der „Fünf Städte“. Flüsse, Pinienhaine und Wiesen sind einige der Naturschönheiten dieser Gegend. Mit der Altstadt von Uncastillo wartet ein besonderes Beispiel aragonesischer Baukunst auf den Besucher: Die Burgfestung mit dem aus dem 11. Jahrhundert stammenden und im 14. Jahrhundert restaurierten Huldigungsturm sowie der gotische Palast von Peter IV. aus demselben Jahrhundert (ein in Aragón einmaliges Exempel gotischer Palastarchitektur) sind sehenswerte Bestandteile des mittelalterlichen Ensembles.
Durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft führt die Radelstrecke zu dem am Ufer des Río Gállego gelegenen Städtchens Murillo. Von fast allen Zimmern der kleinen „königlichen“ Posada de Liena, einem überaus geschmackvoll restaurierten, mittelalterlichen Stadthauses, hat man einen eindrucksvollen Blick auf die „Mallos de Riglos“, jenen bizarren Felsformationen, die der Fluss im Laufe der Jahrtausende aus dem Gestein geschnitten hat. Abendessen im Hotel, wo die Patronin Carmen die Gäste mit feiner landestypische Küche verwöhnt.


In der „Sierra y Cañones de Guara“.

3. Tag, Dienstag: Murillo – Boltaña, 65 km
Am Stausee „Embalse de la Peña“ beginnt die heutige Tagesetappe, überreich an spektakulären Natureindrücken und wie geschaffen für unsere eBikes. Durch eine von pittoresken Steinformationen geprägten Landschaft führt die Radstrecke hinab in das Aragóntal in Richtung Jaca. Ein Zwischentransfer bringt die Radler in den Naturpark „Sierra y Cañones de Guara“, der mit seinen mehr als siebzig Canyons Liebhabern des Schluchtenkletterns ein Begriff ist. Zudem handelt es sich um den größten geschützten Naturraum Aragóns. Eine Passhöhe führt bis auf 1.200 m – mit den eBikes ist schon der Anstieg ein großer Genuss und wird zusätzlich belohnt durch eine tolle Abfahrt mit herrlichen Ausblicken.
Als Tagesziel erwartet die Gäste heute das Luxus-Hotel Barceló Monasterio de Boltaña in geschichtsträchtigen Gemäuern eines ehemaligen Klosters aus dem 17. Jahrhundert (Schwimmbad, Doppelübernachtung). Abendessen im Restaurant des Hotels.


Im Ordesa-Nationalpark.

4. Tag, Mittwoch: Entlang des Ordesa-Nationalparks, 45 km
Landschaftlicher wie geografischer Höhepunkt der Reise ist die heutige Rundfahrt durch den „Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido“, seit 1997 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Das Kalksteingebirge rund um den Monte Perdido zeichnet sich durch tiefe Schluchten und schroffe Felsformationen aus. Karge Felswände werden durch das Grün der Wälder und Wiesen eingerahmt, Bergbäche mit klarem Wasser drängeln sich zwischen Steinbrocken und über Stromschnellen und bilden dann wieder ruhige Becken. Tannen- und Buchenwälder wechseln sich mit wüstenähnlichen Landschaften und Gletschern in den Hochlagen ab. Einzigartig ist die Fauna und Flora dieser Bergregion, dessen für die Besucher vielleicht auffälligstes Merkmal die Greifvögel, wie z.B. die Bartgeier sind. Im Zentrum des Naturparks erhebt sich das 3.348 m hohe Massiv des Monte Perdido. Auf 2.800 m Höhe bildet die „Brecha de Rolando“ (Rolandsbresche) einen natürlichen Übergang nach Frankreich. Mit den frisch aufgeladenen eBikes ist es vor dieser eindrucksvollen Kulisse ein großes Vergnügen, sich ohne große Anstrengung den Anstiegen zu stellen und sich dafür immer wieder von unerwarteten Ausblicken belohnen zu lassen.
Zweite Übernachtung im Hotel Barceló Monasterio de Boltaña. Zum Diner geht es zum besten Restaurants Boltañas, inmitten der Altstadt gelegen.


Blick auf die Festung von Alquézar.

5. Tag, Donnerstag: Boltaña – Alquézar, 56 km
Durch die Sierra de Guara führt die morgendliche Radstrecke in Richtung der weiter südlich gelegenen Provinzhauptstadt Huesca. Obwohl fast schon müßig, auf die Schönheit dieser Gegend noch einmal hinzuweisen, bildet sie doch einen landschaftlich fulminanten Abschluss der zurückliegenden Etappen durch die aragonischen Pyrenäen. Tief in das Kalkgestein gegrabene Cañons, terrassierte Olivenhaine und dichte Macchia sind die ständigen Begleiter, während die Ausläufer des Gebirges zunehmend flacher werden und sich das Klima Kilometer für Kilometer trockener und wärmer anfühlt. Bevor die Radelstrecke jedoch gänzlich in die Ebene führt, wartet noch ein architektonisches Kleinod auf den Besucher: Das befestigte Städtchen Alquézar thront herrschaftlich auf einem Felsrücken am Ausgang einer Schlucht des Río Vero, von dem aus die Blicke weit in die Landschaft schweifen. Alquézar ist nicht nur Sportkletterern und Anhängern des Canyoning ein Begriff, sondern auch dem Kulturreisenden. Beeindruckend sind neben der Burganlage die Stiftskirche Santa María la Mayor mit ihrer Orgel und dem Kreuzgang mit romanischen Kapitellen. Der im Äußeren einen ausgesprochen wehrhaften Charakter dokumentierende Sakralbau steht auf der höchsten Erhebung des Ortes an der Stelle der ehemaligen maurischen Festung, deren Räumlichkeiten bereits im 11. Jahrhundert christliche Einsiedlermönche bezogen hatten.
Als Herberge wartet heute in Alquézar das kleine charmante Hotel Alodia, und zum Diner lädt ein für seine landestypische Küche bekanntes Restaurant in der Nähe ein.


Die Skyline der katalanischen Hauptstadt.

6. Tag, Freitag: Alquézar – Barcelona, 32 km (+18 km)
Durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Hügellandschaft verläuft die morgendliche Radetappe Richtung Westen über das Städtchen Bierge mit seiner romanischen Ermita de San Fructuoso, erbaut im 13. Jahrhundert. Am späten Vormittag endet die eBike-Tour durch Aragón in Peraltilla, wo bereits ein Charterbus wartet, der die Radler in einer knappen Stunde nach Lleida bringt. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz liegt bereits in der autonomen Region Katalonien und so bietet es sich an, beim Mittagessen in einer Taverne in der Nähe des Bahnhofs einen ersten Eindruck von der weit über die Grenzen Spaniens gerühmten Küche dieses Landstriches zu gewinnen.
Nach sechs Tagen eher gemächlichen Tempos auf dem eBike benötigt der Hochgeschwindigkeitszug AVE für die 170 km lange Strecke nach Barcelona nur eine gute Stunde. Der Streckenabschnitt nördlich von Tarragona verläuft zu einem guten Teil an der Küste und gibt den Blick frei auf das offene Mittelmeer.
In Barcelona angekommen, wartet noch ein ganz besonderes kulturelles Schmankerl: Mit dem Rad geht es – begleitet und kommentiert von einem einheimischen Stadtführer – quer durch das Barri Gòtic und zu den Höhepunkten des architektonischen Schaffens von Antoni Gaudí, der Kathedrale Sagrada Família, der Casa Milà, dem Park Güell und anderen Sehenswürdigkeiten.
Einen würdigen Rahmen für den Abschluss einer an Eindrücken überreichen Reise per eBike bildet das Hotel Havana, von dessen Dachterrasse (Swimmingpool!) man einen grandiosen Ausblick über die Dächer dieser pulsierenden Metropole hat. Vom Hotel aus sind es nur wenige Minuten in ein katalanisches Spezialitäten-Restaurant, dass seit vielen Generationen von der gleichen Familie mit viel Passion geführt wird.


Fassade der Casa Milà des Baumeisters Antoni Gaudí.

7. Tag, Samstag: Barcelona
Je nachdem welcher Flug gebucht worden ist, bietet Barcelona mehr als genug Interessantes, um den Vormittag oder bei späten Heimflügen den ganzen Tag zu gestalten. Den Flughafen von Barcelona erreicht man problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro bzw. Stadtbus und Shuttlebus) in etwa einer dreiviertel Stunde bzw. in etwa 30 Minuten mit dem Taxi (ca. 30 €). problemlos erreicht.

Programm B-P

Eine einzigartige Kombination von kulturellem Leben in den Städten Pamplona und Barcelona und der rauen Schönheit der südlichen Pyrenäen. Pittoreske Orte, an denen die Geruhsamkeit mit Händen zu greifen scheint und die Stille ein ständiger Begleiter ist. Klöster, vor Jahrhunderten erbaut, die eine unglaubliche Ruhe ausstrahlen. Vor der gewaltigen Kulisse der Pyrenäen herrschten jahrhundertelang die Könige von Aragón, aber auch Dichter und Schriftsteller fanden dort Inspiration. Eine heute weitgehend in Vergessenheit geratene Landschaft, wie geschaffen für eine Reise per eBike voller Authentizität und Ursprünglichkeit.

Anreisetag am Samstag nach Barcelona.

Flug
Von Ihnen oder auf Wunsch von pedelon gebucht.
Hinflug nach Barcelona und Rückflug von Bilbao mit Lufthansa direkt nach/von Frankfurt oder München und mit Umsteigen von fast allen deutschen Flughäfen. Mit dem pedelon Shuttle geht es von Pamplona in gut 1,5 Stunden zum Flughafen Bilbao.

Bahn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz fährt man mit dem Zug bei mehrmaligem Umsteigen mindestens 10 Stunden bis Barcelona (z.B. schnellste Verbindung von Frankfurt mit ICE und AVE in knapp 12 Stunden). Nähere Informationen unter www.bahn.de.

PKW
Es gibt nach Barcelona durchgehende Autobahnverbindungen. Von Berlin sind es 1.900, von Frankfurt 1.500 und München 1.350 und von Hamburg 1.800 Kilometer. Das Parkplatzangebot in der katalanischen Metropole ist generell äußerst beschränkt und sehr teuer. Falls Sie einen Wagen für einen Zusatzaufenthalt im Anschluss ihrer Reise benötigen, bleibt wegen der günstigen Konditionen die Kombination zwischen Flug und Mietwagen in Spanien die bessere Wahl. Die wohl günstigste und gleichzeitig sichere Wagenunterstellung in Barcelona sind die Parkhäuser der Firma parkingviajeros, wo man sein Auto für 7 €/Tag unterstellen kann. Eine Voranmeldung über die Internetseite ist empfehlenswert. Die Rückreise von Pamplona nach Barcelona per Schnellzug dauert knapp vier Stunden.

Mit der Buchungsbestätigung werden die „pedelon Reiseinformationen“ versendet, die weitere nützliche Hinweise zur Anreise nach Barcelona und sonstige Tipps rund um die Reise enthalten.


Die Skyline der katalanischen Hauptstadt.

Im Zentrum Barcelonas erwartet die pedelon Gäste ab 15 Uhr das „Silken Hotel Havanna“. Das moderne Stadthotel verfügt über eine Dachterrasse mit kleinem Pool und Bar, die Zimmer sind komfortabel und großzügig gehalten. Zum Abendessen Treffen in der Hotelhalle um 20 Uhr. Von dort aus sind es nur wenige Minuten in ein katalanisches Spezialitäten-Restaurant, dass seit vielen Generationen von der gleichen Familie mit viel Passion geführt wird.


Fassade der Casa Milà des Baumeisters Antoni Gaudí.

1. Tag, Sonntag: Barcelona – Alquézar, 32 km (+18 km)
Nach dem Frühstück beginnt die Radreise mit einer geführten Radtour durch das noch verschlafene Barcelona. Kommentiert von einem einheimischen Kunstexperten geht es mit den eBikes quer durch das Barri Gòtic und zu den Höhepunkten des architektonischen Schaffens von Antoni Gaudí, der Kathedrale Sagrada Família, der Casa Milà, dem Park Güell und anderen Sehenswürdigkeiten.
Nach dieser unvergesslichen Stadtführung geht es mit dem spanischen Hochgeschwindigkeitszug AVE von der katalanischen Metropole in gut einer Stunde nach Lleida. Nach dem Mittagessen in einem ausgezeichneten Restaurant fährt der Begleitbus nach Azara zum Start der nachmittäglichen Etappe nach Alquézar. Durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Hügellandschaft verläuft die Radelstrecke in Richtung Osten, ideal um sich mit den pedelon eBikes vertraut zu machen. Am Tagesziel, dass jeden Besucher durch seine Lage und das mittelalterlichen Ensemble in den Bann ziehen muss, werden die Gäste im kleinen charmantem Hotel Alodia erwartet. Zum Diner lädt ein für seine landestypische Küche bekanntes und stets gut besuchtes Restaurant in der Nähe ein.


Blick auf die Festung von Alquézar.

2. Tag, Montag: Alquézar – Boltaña, 56 km
Nach dem Frühstück werden auf einem Rundgang durch das noch ruhige Alquézar die schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten besichtigt. Das befestigte Städtchen thront herrschaftlich auf einem Felsrücken am Ausgang einer Schlucht des Río Vero, von dem aus die Blicke weit in die Landschaft schweifen. Beeindruckend sind neben der Burganlage die Stiftskirche Santa María la Mayor mit ihrer Orgel und dem Kreuzgang mit romanischen Kapitellen. Der im Äußeren einen ausgesprochen wehrhaften Charakter dokumentierende Sakralbau steht auf der höchsten Erhebung des Ortes an der Stelle der ehemaligen maurischen Festung, deren Räumlichkeiten bereits im 11. Jahrhundert christliche Einsiedlermönche bezogen hatten.
Die ersten Rad-Kilometer am Vormittag führen im leichten aber steten Bergauf vorbei an tief in das Kalkgestein gegrabenen Cañons, terrassierten Olivenhainen und dichter Macchia, auf die „Sierra de Guara“.
Am Tagesziel erwartet unsere Gäste heute ein ganz besonderes Haus: Das Luxus-Hotel Barceló Monasterio de Boltaña befindet sich in den restaurierten Gebäuden eines ehemaligen Klosters aus dem 17. Jahrhundert (Schwimmbad). Abendessen im Hotelrestaurant (Doppelübernachtung).


Im Ordesa-Nationalpark.

3. Tag, Dienstag: Entlang des Ordesa-Nationalparks, 45 km
Landschaftlicher wie geografischer Höhepunkt der Reise ist die heutige Rundfahrt durch den „Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido“, seit 1997 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Das Kalksteingebirge rund um den Monte Perdido zeichnet sich durch tiefe Schluchten und schroffe Felsformationen aus. Karge Felswände werden durch das Grün der Wälder und Wiesen eingerahmt, Bergbäche mit klarem Wasser drängeln sich zwischen Steinbrocken und über Stromschnellen und bilden dann wieder ruhige Becken. Tannen- und Buchenwälder wechseln sich mit wüstenähnlichen Landschaften und Gletschern in den Hochlagen ab. Einzigartig ist die Fauna und Flora dieser Bergregion, dessen für die Besucher vielleicht auffälligstes Merkmal die Greifvögel, wie z.B. die Bartgeier sind. Im Zentrum des Naturparks erhebt sich das 3.348 m hohe Massiv des Monte Perdido. Auf 2.800 m Höhe bildet die Brecha de Rolando (Rolandsbresche) einen natürlichen Übergang nach Frankreich. Mit den frisch aufgeladenen eBikes ist es vor dieser eindrucksvollen Kulisse ein großes Vergnügen, sich ohne große Anstrengung den Anstiegen zu stellen und sich dafür immer wieder von unerwarteten Ausblicken belohnen zu lassen.
Zweite Übernachtung im Hotel Barceló Monasterio de Boltaña. Zum Diner geht es zum besten Restaurants Boltañas, inmitten der Altstadt gelegen.


Die „Mallos de Riglos“.

4. Tag, Mittwoch: Boltaña – Murillo, 65 km
Nach dem Frühstück werden die ersten 10 km, die steil auf eine Passhöhe führen, mit Hilfe eines kurzen Transfers überbrückt. Nach der Übernahme der eBikes folgt eine herrliche, über 30 km immer sanft abfallende Radstrecke durch eine völlig menschenleere und verkehrsfreie Naturlandschaft. Nach Erreichen der Hauptstraße bringt der pedelon Bus die Radler hinauf zum Kloster „San Juan de la Peña“. Die Geschichte des Klosters beginnt im Jahr 720 mit der maurischen Invasion, als sich hier eine Handvoll Einsiedler auf der Flucht vor den Muselmanen versteckte. Aus dieser frühchristlichen Zeit ist eine kleine mozarabische Kirche erhalten geblieben, die zu den wichtigsten Heiligtümern Spaniens zählt. Nach der Besichtigung des Bendiktinerklosters führt die Radstrecke gemütlich bergab durch eine von pittoresken Steinformationen geprägte Landschaft zum Stausee „Embalse de la Peña“, dem heutigen Ende einer Tagesetappe.
Inmitten des am Ufer des Río Gállego gelegenen Städtchens Murillo erwartet die „Real Posada de Liena“ Ihre Gäste. Von fast allen Zimmern des mittelalterlichen Stadthauses hat man einen eindrucksvollen Blick auf die „Mallos de Riglos“, jenen bizarren Felsformationen, die der Fluss im Laufe der Jahrtausende aus dem Gestein geschnitten hat.
Zum Abendessen verwöhnt im Carmen die Patronin Ihre Gäste mit feiner aragonesischer Küche.


Sos del Rey Católico.

5. Tag, Donnerstag: Murillo de Gállego – Sos del Rey Católico, 75 km
Nach dem Frühstück und einem kurzen Transfer auf eine Anhöhe führt die heutige etwas hügelige Etappe über verkehrsfreie Nebenwege und durch fast menschenleere Dörfer nach Uncastillo. Hier erwartet den Besucher ein besonderes Beispiel aragonesischer Baukunst. Die Burgfestung mit dem aus dem 11. Jahrhundert stammenden und im 14. Jahrhundert restaurierten Huldigungsturm sowie der gotische Palast von Peter IV. aus demselben Jahrhundert (ein in Aragón einmaliges Exempel gotischer Palastarchitektur) sind sehenswerte Bestandteile des mittelalterlichen Ensembles.
Ziel der heutigen Etappe ist Sos del Rey Católico, dass nach einer längeren sanft ansteigenden Teilstrecke, die mit den eBike aber gut zu bewältigen ist, erreicht wird. Der kleine aragonesische Außenposten liegt auf einem Ausläufer der Sierra de la Peña. Seine strategische Lage macht den Ort zu einer natürlichen Festung und damit zugleich zu einem der wichtigsten aragonischen Kastelle im 10. und 11. Jahrhundert. Als pedelon Hotel dient der Parador, geschmackvoll integriert in die mittelalterliche Anlage. Zum Abendessen lädt ein viel gelobtes Restaurant in der Nähe ein.


Die Foz de Lumbier.
Die Foz de Lumbier.

6. Tag, Freitag: Sos del Rey Católico – Pamplona, 59 km
Am Morgen führt ein gemütlicher Rundgang durch die Altstadt von Sos, dem Geburtsort Ferdinand II., König von Aragón und später bekannt als Ferdinand der Katholische. Das mittelalterliche Kleinod steht schon seit langem unter Denkmalschutz. Im nördlichen Teil erhebt sich die von Ramiro II. errichtete Burg aus dem 12. Jahrhundert. Den ungleichmäßigen Grundriss überragt der Bergfried, von dem aus man die Gipfel der Pyrenäen sehen kann. Die sanften grünen Hügel der Zona Media der Vorpyrenäen eignen sich vortrefflich, um die ersten Radkilometer der Abschlussetappe zu genießen. Erste Station auf dem Gebiet des historischen Königreichs und der heutigen Provinz Navarra ist das „Castillo Javier“, dessen Ursprünge bis in das 10. Jahrhundert zurückgehen. Als Geburtsstätte des heiligen Francisco de Xavier (deutsch Franz Xaver), Mitbegründer des Jesuitenordens und Missionar in Ostasien, ist die Burg heute auch eine Wallfahrtsstätte. Nach der ausführlichen Besichtigung und einer gemütlichen Abfahrt erreicht man die „Foz de Lumbier“, einer engen Klamm, die der Fluss Irati gegraben hat und die zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Die üppige Vegetation an den roten Felswänden dient großen Greifvögeln zum Nisten. In der Schlucht befinden sich auch die Reste einer Brücke, die der Legende zufolge mit Hilfe des Teufels gebaut wurde, und zwei Tunnel, durch die einst der Iratí-Zug fuhr, die erste elektrische Bahn Spaniens. Die restlichen Kilometer nach Pamplona führen über mäandernde Sträßchen an den Stadtrand der navarresischen Hauptstadt.
In der Altstadt Pamplona erwartet unsere Gäste das Hotel „Palacio Guendulein“. Das Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert verfügt über eine stilvolle Einrichtung und viel Flair. Zum letzten gemeinsamen Abendessen trifft man sich in einem besonders guten Spezialitätenrestaurant, dass überwiegend von Einheimischen besucht wird.


In den engen Gassen Pamplonas.

7. Tag, Samstag: Pamplona
Nach dem Frühstück begleitet der einheimische Stadtführer die Gäste zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der langsam erwachenden Stadt. Nach diesem Rundgang bringt der pedelon Bus unsere Gäste zum Flughafen Bilbao, der gegen 14 Uhr erreicht wird. Von hier aus hat man Flugverbindungen in fast alle größeren deutschen Städte mit Umsteigen in München oder Frankfurt.
Anbieten würde sich natürlich auch eine Verlängerung des Aufenthalts in Nordspanien und die Anmietung eines Leihwagens in Pamplona. Genauere Informationen hierzu in den pedelon-Reiseinformationen.

Termine und Buchung

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Verfügbarkeit

stufe_grün_winzigAuf diesen Reisen sind noch ausreichend Plätze frei.

stufe_gelb_winzigAuf diesen Reisen sind nur noch wenige Plätze frei.

stufe_rot_winzigDiese Reisen sind ausgebucht.

(Zuschlag pro Person 390 €)

(pro Person 1880 €)





Der letzte Schritt
Dies ist der letzte Schritt Ihres Buchungsauftrags. Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird er uns übermittelt. Sollten dabei Probleme auftauchen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@pedelon.com oder rufen Sie uns an - wir helfen gerne weiter. Durch Absenden Ihres Buchungsauftrags werden Ihnen - Verfügbarkeit vorausgesetzt - die gewünschten Plätze reserviert. Die Bezahlung des Reisepreises ist per Überweisung oder Bankeinzug möglich. Je nach gewünschter Zahlungsweise bitten wir Sie um Angabe der erforderlichen Daten. Alle Angaben zu Ihrer Buchung werden per sicherer Verschlüsselung übermittelt. Die Bezahlung Ihrer Reise erfolgt mit einer Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises nach erfolgter Teilnahmebestätigung und der Restzahlung bei Versand der letzten Unterlagen wenige Wochen vor Reisebeginn.

Hiermit stimmen Sie unseren AGBs zu.
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Preis für die von Ihnen gewünschte Buchung: 1880.00

Hotels

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Download der Reisebeschreibung Pamplona – Barcelona (P-B)
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Inspiration


Reisen für Genießer – Saragossa
Die Region Aragón liegt im Nordosten Spaniens. Ihre nördliche Grenze bildet der Hauptkamm der Pyrenäen, und ihren Namen verdankt sie dem Fluss Aragón, einem Nebenfluss des Ebro, der ebenfalls durch die Region führt. Die Hauptstadt Aragoniens ist die Millionenmetropole Saragossa. Trotz des fehlenden Zugangs zum Meer hat Aragón seinen Besuchern eine Menge zu bieten, und auch die Gastronomie kommt hier nicht zu kurz. Die traditionelle Küche ist einfach, aber schmackhaft, und die Qualität der Weine wird stetig verbessert. Und wer Saragossa mit der Basilika Nuestra Señora del Pilar und der Kathedrale San Salvador besucht, der sollte nicht versäumen, in eine der zahlreichen Tapas-Bars einzukehren.
Auch wenn Saragossa nicht auf unserer Reise liegt, gibt diese sehenswerte Dokumention (ARTE 2013) einen umfassenden Einblick in die Eigenheiten und Sehenswürdigkeiten dieser Region.


 

Huesca en imágenes
Spektakuläre Drohnen-Aufnahmen aus Huesca und Umgebung, u.a. die „Mallos de Riglos“.


 

Ordesa y Monte Perdido.
Zum Hundertsten Geburtstag des „Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido“ veröffentlichte die Nationalpark-Verwaltung 2016 diesen Trailer mit tollen Aufnahmen dieser wirklich beeindruckenden Landschaft.