Kampanien

Kurzbeschreibung

Tourverlauf Kampanien 2018.

+++ Türkisblaues Meer über phlegräischen Feldern +++ Siehe Neapel und stirb! +++ o sole mio sta nfronte a te +++ „auf einem Vulkan lässt sich leben“ Inschrift in Pompeji +++ campania felix +++ mandolinendurchklimperte Idylle unter dem Schutz der Unesco +++ „ich habe das Empfinden, dass die Welt in Positano senkrecht steht“ (John Steinbeck) +++ robba mischiata und Fisch in verrücktem Wasser +++ „Fremder, die Gebeine bitten dich, nicht an diesen Grabhügel zu pinkeln“ (römische Grabinschrift bei Pompeji) +++ rosaroter Baldrian, gelber Fenchel, Zistrosen, Steineichen und steile Stufen, aus dem Berg gepickelt +++ Tränen Christi von den Hängen des Vesuvs +++ solamente mozzarella di bufala +++ die Löwen verschmähten den heiligen Januarius +++ göttliche Zitronen auf mörderischer Lava +++

Unsere Tour durch Kampanien in 7 Tagen,
max. 14 Personen, zwei Doppelübernachtungen.


Hotellerie ****
Gastronomie *****
Kultur ***** !
Natur *****


Reisetermine 2018
IKA1: Samstag, 14.04. bis Samstag, 21.04.2018
IKA2: Samstag, 21.04. bis Samstag, 28.04.2018
IKA3: Samstag, 22.09. bis Samstag, 29.09.2018
IKA4: Samstag, 29.09. bis Samstag, 06.10.2018

Reisepreis
Preis pro Person im DZ für 7 Übernachtungen mit Halbpension, eBike, Eintritten, Transfers, Führungen: 1880 €
Einzelzimmerzuschlag: 390 €
Nicht enthalten sind das Mittagessen, Getränke sowie Ihre persönlichen Ausgaben und die An- und Rückreise.

Flug
Zielflughafen Neapel ab/bis München (nach Verfügbarkeit): 385 €
Zuschlag für andere deutsche Flughäfen: 50 €
Flüge ab Flughäfen in Österreich oder der Schweiz auf Anfrage.

Teilnahmebedingungen
Das Arrangement beinhaltet oben genannte Leistungen. Es gelten unsere AGBs.

Programm

Mit dem eBike zu historischen Stätten der Antike, von Bergeshöhen über sanfte Hügellandschaften bis zur Costiera Amalfitana am Tyrrhenischen Meer. Zum Vesuv und nach Pompeji, dem „majestätischen Verbrecher“ und seinem bekanntesten Opfer. Verwinkelte, enge Gassen in Neapel, der Stadt der Pizza und des Caffè. Wein, Olivenöl und die beste Mozzarella di Bufala, Dolomiten des Südens, Täler und ausgedehnte Laubwälder. Kulinarische und ästhetische Freuden im Nationalpark Cilento.

Anreisetag Samstag nach Neapel

Flug
Von Ihnen oder auf Wunsch von pedelon gebucht. Hin- und Rückflug nach/von Neapel von München, mit Umsteigen von fast jeder deutschen Stadt. Die Mietwagenpreise sind in Italien recht günstig.

Bahn
Von Süddeutschland, Österreich und der Schweiz aus benötigt man mit dem Zug bei bei mindestens einmal Umsteigen zwischen 9 und 13 Stunden bis nach Napoli Centrale. Von Hamburg und Berlin sind es ca. 20 Std., mindestens zweimaliges Umsteigen ist dabei unvermeidlich.
Nähere Informationen unter www.bahn.de.

PKW
Es besteht eine durchgehende Autobahnverbindung nach Neapel. Von Berlin sind es 1.700 km, von Frankfurt 1.400 km, von München 1.100 km, von Hamburg 1.850 km bzw. von Zürich 1.000 km und von Wien 1.300 km. Die Wagenunterstellung ist während der Radreise am Flughafen Napoli-Capodichino (ca. 50 €/Woche) möglich.

Mit der Buchungsbestätigung werden die „pedelon Reiseinformationen“ versendet, die nützliche Hinweise zur Anreise nach Neapel und sonstige Tipps rund um die Reise enthalten.


Blick über Neapel mit dem Vesuv im Hintergrund.

Anreise nach Neapel am Samstag. Vom Flughafen „Capodichino“ ist man mit dem Taxi in 20 Minuten (ca. 25 €) im Starthotel „Decumani Hotel de Charme“, das sich im alten Stadtpalazzo Riario Sforza im historischen Zentrum von Neapel befindet. Allein der mit Stuck und Spiegeln gestaltete Salon aus dem 18. Jahrhundert ist den Aufenthalt im Palazzo des letzten Bischofs des bourbonischen Königreichs Neapel wert. Um 17:30 Uhr Treffpunkt an der Rezeption zum gemeinsamen Stadtrundgang in der Altstadt. Zum ersten gemeinsamen Abendessen empfängt die pedelon-Gäste eine nahe gelegene Trattoria, die besonders für ihre Fischspezialitäten bekannt ist.


Friedliche Zeugen einer bewegten Vergangenheit.

1. Tag, Sonntag: Napoli – Castellammare di Stabia, 15 km
Nach dem Frühstück geht es in rund 45-minütiger Fahrt aus der turbulenten Stadt hinaus und hinauf auf den 1281 Meter hohen Vesuv. Nach der Räderanpassung führen die ersten zwei Kilometer leicht bergauf, ideal um sich mit dem pedelon-eBike vertraut zu machen. Eine halbstündige Wanderung führt direkt zum Kraterrand des Vulkanes, der im März 1944 zum letzten Mal ausgebrochen ist. Der mächtige Berg wird per Rad umrundet, ehe die Mittagseinkehr ruft. Im Anschluss daran geht es mit einem kurzen Transfer nach Pompeji, wo durch eine kenntnisreiche Führung die Geschichte und Tragik der einstigen römischen Stadt nähergebracht wird. Wie die Städte Herculaneum, Stabiae und Oplontis wurde auch Pompeji im Jahre 79 v. Chr. bei einem Ausbruch des Vesuvs verschüttet – und daraufhin vergessen. Ein Glücksfall für die Archäologen und Historiker, die ab dem 18. Jahrhundert die Stadt wieder entdeckten, frei legten und ein außergewöhnlich gut erhaltenes Zeugnis der antiken Welt vorfanden. Von Pompeji aus ist es nicht mehr weit bis nach Castellammare, wo sich das „La Medusa Hotel & Boutique Spa“ befindet. Vom 15.000 m² großen Park dieser ehemaligen Bourbonen-Residenz kann man vor dem Abendessen noch den Blick auf den Vesuv und die Bucht von Neapel genießen. (Schwimmbad)


Blick auf die steilaufragende Küste bei Positano.

2. Tag, Montag: Castellammare di Stabia – Amalfi, 16 km
Nur wenige Minuten sind es bis zur Talstation der „Funivia Castellammare“, die den Radler in achtminütiger Fahrt hoch auf den Monte Faito bringt. Der 1131 Meter hohe Berg zwischen den Buchten von Neapel und Salerno erhielt seinen Namen von den hier zahlreich wachsenden Buchen, von denen einige bis zu 400 Jahre alt sind. Die Radstrecke führt zunächst leicht bergab und gibt immer wieder den Blick frei auf die Steilküste des Sorrento, eine auf einer Tuffsteinterrasse liegende Halbinsel. Nach einem kurzen Anstieg nach Santa Maria del Castello geht es zu Fuß ins ehemalige Fischerdorf Positano an der Amalfiküste. Im Anschluss an die Mittagseinkehr erwartet den pedelon-Gast ein besonderes Erlebnis: per Boot geht es in einer 40-minütigen Fahrt – immer mit Blick auf die malerische Küste – nach Amalfi, wo sich das Hotel „Residence“ befindet. Dieser ehemalige Adelspalast, der bereits in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts zu einem Hotel umgestaltet und 2010 modernisiert worden ist, liegt direkt am Meer. Abendessen in einer Trattoria in der Altstadt.


Badefreuden auf einem antiken Fresko in Paestum.

3. Tag, Dienstag: Amalfi – Giungano, 45 km
So schön die „Costiera Amalfitana“ ist, so wenig reizvoll ist es hier zu radeln, auf Grund der Enge der Küstenstraße und des Verkehrs. Die beste Aussicht auf die so malerisch zerklüftete Küstenlandschaft hat man aber ohnehin vom Meer aus. Und so legt am späten Vormittag wieder das Boot von Amalfi ab und gibt während der gut halbstündigen Fahrt nach Salerno noch einmal den Blick frei auf die den Steilhängen mühsam abgerungenen Zitronen-Haine. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Begleitbus ist der Cilent erreicht. Per eBike geht es zunächst mit Blick auf die Berge des Nationalparks Cilento durch fruchtbare Ebenen nach Paestum, das in einer guten Stunde erradelt ist. Als Poseidonia um 600 v. Chr. von Griechen gegründet, gelangte die Kolonie rasch durch Handel und Landwirtschaft zu Reichtum, wovon auch heute noch die großartigen Tempelanlagen des 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr. zeugen. Auf einem geführten Rundgang werden sowohl der Hera-, der Athena- und der Poseidontempel besichtigt als auch das Archäologische Museum mit seiner großartigen Antike-Sammlung. Am Nachmittag empfängt unsere Gäste am Fuße der hoch aufragenden Bergwelt des Cilento das „Domus Laeta“, eine Villa aus dem 17. Jahrhundert, die in ein ebenso rustikales wie originelles Hotel umgestaltet wurde. Das ruhig gelegene Haus verfügt über einen Pool mit schöner Aussicht bis zum Golf von Salerno. (Doppelübernachtung).


2017_4_mittwoch_alburni | eBike Reise Kampanien und Amalfiküste
In den „Dolomiten des Südens“.

4. Tag, Mittwoch: Giungano – Felitto – Giungano , 59 km
Nach einem kurzen Anstieg führt die heutige Strecke stets entlang der „Monti Alburni“, auch die „Dolomiten des Südens“ genannt. Die weißen Berge aus dolomitischem Kalkstein erstrecken sich über eine Länge von 23 km und eine Breite von 10 km. Auf ruhigen Wegen geht es durch Laubwälder und kleine Dörfer bis nach Felitto. Lohnenswert ist ein kurzer Abstecher zu den „Gole del Calore“, wo der Fluss Calore Lucano fünf tiefe Einschnitte in den Kalkstein gegraben hat. Beim Picknick in der Cantina Rizzo wird uns der Önologe Gianvito die Weine des Cilento vorstellen. Nur knapp eine Stunde ist es von Felitto bis nach Roccadaspide. Von hier aus geht es mit dem Taxi in ca. 30 Minuten zurück nach Giungano. Abendessen in einer kleinen Trattoria im Ort.


Hafen von Agropoli.

5. Tag, Donnerstag: Giungano – Santa Maria di Castellabate, 46 km
Über Cicerale führt die Radstrecke in den westlichen Teil des Cilento. Seit 1998 ist der 1810 km² große Nationalpark Cilento und Vallo di Diano UNESCO-Welterbe. Die Radstrecke führt über die Hügel des Nationalparks in leichtem Bergab, stets den Blick auf das Tyrrhenische Meer. Nach ca. 30 km ist Agropoli erreicht. Auf einer kleinen Anhöhe über dem heutigen Stadtzentrum liegt der historische Stadtkern mit der Burg aus der angevinisch-aragonesischen Zeit. Bei schönem Wetter erwartet den Radler ein Picknick am Lido von Trentova, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Eine knappe Stunde sind es von hier auf kleinen Straßen durch das hügelige Hinterland bis nach Santa Maria di Castellabate. Für die nächsten beiden Nächte ist das direkt an der Uferpromenade der Punta Licosa gelegene Hotel „Villa Sirio“ Gastgeber.


Im südlichen Cilento.

6. Tag, Freitag: Santa Maria – Velia – Santa Maria, 50 km
In einer knapp einstündigen Fahrt geht es mit dem Taxi nach Velia, dem griechischen Elea. Die Niederlassung wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. von Griechen aus Phokäa gegründet und war die Heimat vorsokratischer Philosophen, der sogenannten Eleaten. Bei einer eingehenden Besichtigung werden die Überreste dieser einstigen griechischen Handelsstadt und späterem römischen Municipium (Velia) ausführlich erklärt. Anschließend geht es per eBike über Marina di Casal Velino und Pioppi zunächst die Küste entlang, ehe ein längerer Anstieg über Pollica zum Picknickplatz führt, von wo aus der Blick über die Weite der Hügellandschaft des südlichen Cilento schweift. Am Nachmittag wird nahezu verkehrsfrei in leichtem Bergab, aber dennoch auf der Anhöhe bleibend, bis nach Castellabate geradelt, das über der Küste und dem Ort Santa Maria liegt. Von hier aus sind es wenige Serpentinen hinunter zum Meer und zum Hotel „Villa Sirio“. Zweite Übernachtung.


Schiefe Ebenen in Castellabate.

7. Tag, Samstag: Santa Maria – Napoli
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Hotel-Terrasse mit Blick auf das Meer und einem kurzen Transfer mit unserem Begleitbus endet die Reise am Bahnhof von Agropoli. Von dort bestehen stündliche Verbindungen (Fahrzeit maximal 90 Minuten) ohne Umsteigen nach Neapel (Napoli Centrale). Die Kosten für ein Taxi vom Hauptbahnhof zum Flughafen belaufen sich auf maximal 20 €. Alternativ gibt es auch einen Flughafenbus.

Termine und Buchung

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Verfügbarkeit

stufe_grün_winzigAuf diesen Reisen sind noch ausreichend Plätze frei.

stufe_gelb_winzigAuf diesen Reisen sind nur noch wenige Plätze frei.

stufe_rot_winzigDiese Reisen sind ausgebucht.

(Zuschlag pro Person 390 €)

(pro Person 1880 €)





Der letzte Schritt
Dies ist der letzte Schritt Ihres Buchungsauftrags. Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird er uns übermittelt. Sollten dabei Probleme auftauchen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@pedelon.com oder rufen Sie uns an - wir helfen gerne weiter. Durch Absenden Ihres Buchungsauftrags werden Ihnen - Verfügbarkeit vorausgesetzt - die gewünschten Plätze reserviert. Die Bezahlung des Reisepreises ist per Überweisung oder Bankeinzug möglich. Je nach gewünschter Zahlungsweise bitten wir Sie um Angabe der erforderlichen Daten. Alle Angaben zu Ihrer Buchung werden per sicherer Verschlüsselung übermittelt. Die Bezahlung Ihrer Reise erfolgt mit einer Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises nach erfolgter Teilnahmebestätigung und der Restzahlung bei Versand der letzten Unterlagen wenige Wochen vor Reisebeginn.

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Preis für die von Ihnen gewünschte Buchung: 1880.00

Hotels

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Gästestimmen

Eine absolut gelungene Mischung aus Kultur und Natur!
Unsere Gruppe ist diese Tour in der zweiten Aprilwoche gefahren. Eine wunderschöne Streckenführung bei voller Blüte zu den kulturellen Highlights Pompeji, Paestum Amalfi… dazu eine Farbenpracht durch die einzigartigen Ausblicke auf das Meer bei langen Abfahrten. Besonders beeindruckt hat uns, dass wir meist auf fast komplett verkehrsfreien Teerstraßen fuhren. Die Mischung zwischen bekannten Plätzen und den völlig unbekannten kleinen Orten des ursprünglichen Hinterlandes des Cilento hat uns tief beeindruckt. Die eBikes liefen einwandfrei und man konnte alle Strecken genießen. Unsere Begleiter Roland und Markus waren kompetent, freundlich und stets hilfsbereit und zudem begabte Picknickköche und Organisatoren. Die Hotels auf unserer Reise haben uns durch ihre Lage, Qualität und die Freundlichkeit des Personals sehr zugesagt.
Authentischer kann man Italien kaum erleben!

Dr. Brigitte H.


Ich möchte alle, die noch überlegen, ob sie diese Reise antreten sollen, ermuntern, sich sofort dafür zu entscheiden. Auf sie warten unvergessliche Eindrücke hinsichtlich Kultur, Natur, kulinarischer Picknickverwöhnungen sowie eine nette und sichere Betreuung durch erfahrene Guides von pedelon. Die Fahrräder sind zuverlässig und man kommt super damit zurecht. Rundum kann ich diese Reise nur sehr empfehlen.

Gaby S.

Inspiration


Salerno en miniature
Auf ganz besondere Weise zeigt dieses Kunstprojekt die Atmosphäre in Kampanien: Mithilfe eines simulierten „Tilt-Shift-Objektivs“ und im Zeitraffer schrumpft die quirlige Stadt Salerno zu einer Miniaturlandschaft.


 

Antike Traumpaläste am Golf von Neapel
Diese sehenswerte Dokumentation führt Sie in die Welt der Schönen und Reichen des Altertums und zeigt Ihnen den vergangenenen Glanz ihrer Luxusvillen am Golf von Neapel.


 

Die Unterwelt von Neapel
Neapel ist großflächig unterhöhlt. Bis zu 40 m steigt man in die Tiefe der unterirdischen Stadt, wo sich ein Labyrinth von ca. 80 km aus gigantischen Höhlen und schmalen Gängen erstreckt. In dieser Dokumentation (arte, 2013) unternimmt der Gerichtsmediziner, Anthropologe und Historiker Philippe Charlier einen Ausflug in diese geheimnisvolle Unterwelt.


 

Die Küste von Amalfi
Eine vierzig Kilometer lange Küstenlandschaft in Süditalien, eingerahmt vom Tyrrhenischen Meer und dem Lattari Gebirge. Wild zerklüftet bietet sie kaum Platz für eine größere Ansiedlung.
Steile Felsen, enge Buchten, Terrassen mit Wein und Zitronen – eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Dazwischen malerische Ortschaften mit großer Vergangenheit. Die Stadt Amalfi gab der ganzen Küstenregion den Namen. Einst entstand hier die erste Seerepublik Italiens mit mächtiger Flotte und Handelsbeziehungen nach Syrien und Nordafrika. Doch bald wurden die Konkurrenten Pisa und Genua mächtiger, die Amalfiküste geriet ins wirtschaftliche Abseits. Über Jahrhunderte lag der Küstenstrich vergessen von der Welt, abgeschnitten.
Erst der Ausbau der „Amalfitana“, einer Traumstraße zwischen Himmel und Meer, beendete 1857 die Isolation der Region. Die Amalfiküste wurde schnell bekannt: Maler, Dichter und Schriftsteller aus ganz Europa ließen sich in Ravello oder Positano nieder und begründeten den Ruf, von dem die Küste heute noch zehrt. Giulio Cantarella fährt seit 20 Jahren Linienbusse auf der Amalfitana. Der Film begleitet ihn auf seiner Fahrt entlang einer Küste, die noch immer Sehnsüchte weckt.


 

Die Küste Kampaniens
Unter unserer Erde glüht und brodelt es gewaltig. 3sat präsentiert faszinierende Beispiele für die Macht der Vulkane: Der Vesuv am Golf von Neapel, der Ätna und Stromboli in Sizilien.