Peloponnes

Kurzbeschreibung

Peloponnes_2019

+++ Blutfehden, Seeräuber und ein blauer Leuchtturm am Eingang zum Hades +++ Diese Bäume dulden einen geringeren Himmel nicht, diese Steine verweigern sich dem fremden Schritt, diese Landschaft ist hart wie das Schweigen (Jannis Ritsos) +++ spartanische Doppelkönige und Kriegshelden in Honig +++ Das Göttliche, es hängt am Abgrund +++ Rau wie ihre Natur ist die Geschichte der Mani +++ Ich will keine Kränze in die Schürze oder rote Eier in den Korb, nur Gerechtigkeit für meinen Sohn, den Anführer der Manioten – erstecht alle Türken und verbrennt ihre Burg. (Totenklage um 1780) +++ Steineichen und Oleander, Olivenbäume und Macchia, verdorrt von der Sommersonne +++ Byzantinische Macht unter fränkischen Mauern +++ wo das Gebirge Lakonien von Messenien trennt, haben Zeus und Leda die Dioskuren gezeugt +++ Mykener, Dorer, Achaier, Spartaner, Makedonen, Römer, Slawen, Byzantiner, Kreuzritter, Vene- zianer, Osmanen im Schatten der Wehrtürme +++ wo Orangen die Würste aromatisieren und Zitronen in Tomatensoßen gehören +++

Unsere Tour durch die Mani, die mittlere Halbinsel der Peloponnes, in 7 Tagen, maximal 10 Personen, zwei Doppelübernachtungen.


Hotellerie *****
Gastronomie ***
Kultur ****
Natur ***** !


Reisetermine 2019
GPP1: Sonntag, 31.3. bis Sonntag, 7.4.2019
GPP2: Sonntag, 7.4. bis Sonntag, 14.4.2019
GPP3: Sonntag, 14.4. bis Sonntag, 21.4.2019
GPP4: Sonntag, 6.10. bis Sonntag, 13.10.2019
GPP5: Sonntag, 13.10. bis Sonntag, 20.10.2019
GPP6: Sonntag, 20.10. bis Sonntag, 27.10.2019

Reisepreis
Preis pro Person im DZ für 7 Übernachtungen mit Halbpension, eBike, Eintritte, Transfers, Führungen: 1890 €
Einzelzimmerzuschlag: 410 €
Nicht enthalten sind das Mittagessen, Getränke sowie Ihre persönlichen Ausgaben und ggf. An- und Rückreise.

Flug
Zielflughafen Kalamata ab/bis München (da selten angeflogen, haben wir ein festes Kontingent von 10 Plätzen/Reise): 360 €
Flüge für andere deutsche Flughäfen oder ab Flughäfen in Österreich oder der Schweiz auf Anfrage.

Teilnahmebedingungen
Das Arrangement beinhaltet oben genannte Leistungen. Es gelten unsere AGBs.

Programm

Mit dem eBike in ein weltfernes Reich aus Felsenbuchten, kahlen Bergpyramiden, gewaltigem Meer und gleißendem Licht. Unendliche Weiten aus Gestein, Dornenwüsten, Olivenhaine in archaischer Einsamkeit. Zum zweitsüdlichsten Festlandpunkt Europas, auf geschichtsträchtigen Wegen zum Kap Tenaro vorbei an Klöster, fränkischen Festungen, mykenische Gräber und malerischen Hafenstädtchen. Jede noch so unscheinbare Abzweigung überrascht den Reisenden mit einer pittoresken byzantinischen Kapelle, mit einem versteckten Wasserfall oder mit einer einsamen Bucht mit einer wunderbaren Taverne. Die Peloponnes verwandelt den staunenden Radler zum Pilger, zum Reisenden, zum Entdecker. Beste Hotellerie in historischen Gemäuern, traditionelle Kochkunst in authentischen Tavernen und Restaurants. eBiken auf der Peloponnes, der Mani, ein unvergessliches Erlebnis.

Anreisetag Samstag nach Kalamata, bzw. Mystras.

Flug
Von Ihnen oder auf Wunsch von pedelon gebucht.
Zielflughafen Kalamata ab/bis München (da selten angeflogen, haben wir ein festes Kontingent von 10 Plätzen/Reise): 360 € / Person. Flüge von anderen deutschen Flughäfen oder von Flughäfen in Österreich oder der Schweiz auf Anfrage.

PKW
Es bestehen durchgehende Autobahnverbindungen nach Venedig, Ancona oder Bari. Von dort gibt es Fähren nach Patras auf der Peloponnes. Von München aus benötigt man zwischen 24 und 36 Stunden Fahrzeit, inklusive der Fähre. Die Wagenunterstellung ist während der Radreise am Flughafen Kalamata möglich (80 € für 8 Tage).

Mit der Buchungsbestätigung werden die „pedelon Reiseinformationen“ versendet, die weitere nützliche Hinweise zur Anreise nach Kalamata bzw. Mystras und sonstige Tipps rund um die Reise enthalten.


Olivenbäume im Garten des Gästehauses.
Olivenbäume im Garten des Gästehauses.

Unsere Gäste werden am Sonntag am Flughafen Kalamata um 16:30 Uhr abgeholt. Der Aegean Air Flug verlässt München um 12:40 Uhr und erreicht ohne Umsteigen das wirtschaftliche Zentrum der Südpeloponnes am Nachmittag um 16:05 Uhr (Griechenland hat keine Sommerzeit). Aegean Air ist Mitglied der „star alliance“ und wurde 2017 mit seiner modernen Flotte zur besten europäischen Regionalairline gewählt.
Im „Mazaraki Guesthouse“ stehen die Zimmer ab 14 Uhr zur Verfügung. Das kürzlich eröffnete Luxus-Gästehaus liegt unweit von Mystras und ist eine gelungene Mischung aus historischer Bausubstanz und modernem Design (Schwimmbad). Wer sich vor dem Abendessen noch etwas die Füße vertreten möchte, kann 1,5 Kilometer zu einem spektakulären Aussichtspunkt spazieren, mit herrlichem Ausblick auf die Region und auf das historische Mystras. Zum Abendessen mit landestypischen Spezialitäten lädt in unmittelbarer Nähe das hervorragende Restaurant „Chromata“ ein. Schon am Anfang der Reise wird hier das Vorurteil überzeugend wiederlegt, dass die griechische Küche eher eintönig sei.
Bei der Reise GPP5 logieren die pedelon Gäste im hervorragenden Pyrgos de Mystra, ein stilvolles Herrenhaus 1850 erbaut, es dient heute als charmantes Viersternehotel.


Ruinen in Mystras mit Blick auf die Ebene von Sparta.
Ruinen in Mystras mit Blick auf die Ebene von Sparta.

1. Tag, Montag: Mystras – Sparta – Mystras, 45 km
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit regionalen Produkten wie Berghonig aus dem Taygetos Massiv und Bio-Marmelade aus dem hoteleigenen Garten erfolgt die Räderanpassung vor dem Hotel. In aller Ruhe wird das pedelon eBike und dessen richtigen Gebrauch von unseren Reisebegleitern erklärt.
Die erste Tagesetappe ist nur von kurzer Dauer, nach nur wenigen Minuten ist das Eingangstor zu Mystras erreicht, der berühmten byzantinischen Ruinenstadt. Ihre Geschichte begann mit dem Bau eines Hügelkastells durch den fränkischen Kreuzfahrer Guillaume de Villehardouin im 13. Jahrhundert. Die Frankenherrschaft währte nicht lange, Byzanz eroberte seine Provinzen zurück undMystras wurde zu einem wichtigen wirtschaftlichen und geistigen Zentrum des byzantinischen Reichs. Zahlreiche Kirchen, Kapellen und Klöster sind Zeitzeugen dieser Epoche. Das Ende dieser Blütezeit setzte mit der Machtübernahme der Osmanen ein und gipfelte 1825 mit der totalen Zerstörung während des griechischen Freiheitskampfes. Nach einer ausführlichen Besichtigung geht es im leichten Bergab nach Sparta. Das lebendige Städtchen kann auf eine große Vergangenheit zurückblicken. In der Antike war es der Hauptort der Landschaft Lakonien und über Jahrhunderte die stärkste Militärmacht des alten Griechenland. Die Spartiaten bildeten als Elitekämpfer das Rückgrat des Spartanischen Heeres. Dessen militärische Stärke ermöglichte es Sparta lange Zeit, großen Einfluss auf die Geschicke ganz Griechenlands auszuüben. Leider sind aus dieser Blütezeit kaum noch bauliche Überreste zu besichtigen, so dass schon ein kurzer Aufenthalt ausreicht um das gut erhaltene Amphitheater und die Reste des alten Zentrums zu erkunden. Nach einer Stunde „Einradeln“ mit den corratec eBikes wird gegen 13 Uhr eine landestypische Taverne in einem kleinen Bergdorf erreicht. Nach der Mittagspause sind es noch zwei Stunden zurück zum Mazaraki Guesthouse, größtenteils auf einsamen Sträßchen im leichten hügeligen Gelände mit herrlichen Ausblicken auf die fruchtbare Ebene Lakoniens. Zum Abendessen trifft man sich in einem von Einheimischen gut besuchten Restaurant in unmittelbarer Nähe des Hotels.


Landschaft im Taygetosgebirge.
Landschaft im Taygetosgebirge.

2. Tag, Dienstag:  Mystras – Gythio, 58 km
Am Morgen wird Mystras auf kleinen Nebenstraßen verlassen, Olivenhaine und kleine malerische Dörfer sind die ständigen Wegbegleiter am Fuße des Taygetos-Gebirges. Die Namensgebung dieses sagenumwobenen Höhenzugs geht auf die antike Nymphe Taygete zurück, die Tochter des Atlas. Höchste Erhebung des Taygetos Massivs ist der 2404 Meter hohe Profitis Ilias. Am späten Vormittag macht die heutige Radetappe einen Abstecher in die Ausläufer des Gebirges. Eine kleine, stets ansteigende aber gut zu radelnde Straße führt zu kleinen beschaulichen Dörfern und Weilern, die sich wie Schwalbennester an die Berghänge schmiegen. Mit den pedelon eBikes und einem kleineren Gang ist es ein Genuss, diese Steigung zu meistern. Im kleinen Dorf Arna, dass für seine alte, unter Naturschutz stehende Platane bekannt ist, bietet sich eine längere Pause auf dem beschaulichen Hauptplatz an. Von der Terrasse einer alten Taverne hat man einen herrlichen Blick über das Tal und in die hier erstaunlich üppige Vegetation der Umgebung. Tannen- und schwarze Pinienwälder, Äpfel und Walnussbäume gedeihen hier auf einer Seehöhe von 750 Metern bestens. Ein angenehmer Kontrast zu der oftmals sehr kargen, verkarsteten Küste der Mani. Völlig verkehrsfrei und größtenteils bergab sind die letzten Kilometer bis zum „Aliston Hotel“. Das komfortable und sehr geschmackvoll eingerichtete Viersterne-Haus ist aus den Ruinen eines ehemaligen Landguts entstanden und liegt isoliert in einer großen Olivenplantage, die zu dem Haus gehört und hochwertiges Bio-Olivenöl produziert. Abendessen in dem sehr guten Restaurant des Hotels.


Hafenpromenade in Gythio.
Hafenpromenade in Gythio.

3. Tag, Mittwoch: Gythio – Gerolimenas, 78 km
Nach dem Frühstück ist nach einer knappen halben Stunde Gythio erreicht. In der kleinen lebendigen Hafenstadt liegen viele bunte Fischerboote, und die Tavernen rund um die Bucht sind den ganzen Tag gut besucht. Die im Hafen an Leinen zum Trocknen aufgehängten Tintenfische sind ein ebenso typisches Symbol von Gythio wie das sehr gut erhaltene antike Theater. Gythio kann auf eine bewegte Geschichte als Kriegshafen der Spartaner zurückschauen. Später nutzen die Römer den Ort für ihre Exporte. Für größere Handels- oder Kreuzfahrtschiffe ist die Bucht heutzutage wegen der Tiefe ungeeignet, sodass der Hafen heute bis auf kleine Fähren nur noch von Fischerbooten und privaten Yachten genutzt wird. Mit dem eBike geht es weiter, immer in unmittelbarer Nähe der Küste. Der Verkehr wird zusehends weniger – je weiter man der Ostküste der Mani folgt, umso kleiner werden die Straßen und umso grandioser die Landschaft. Immer mehr Wohntürme – die Wahrzeichen der Mani- begegnen dem Radler in Richtung Südspitze der Halbinsel. Manche sind bis zu 20 Meter hoch, alle haben einen quadratischen Grundriss, bei einer Wandtiefe von bis zu 1,5 Metern. Sie sind einzigartig in ganz Griechenland und Symbol für den Eigenwillen ihrer Bewohner. Durch die äußere Bedrohung durch Franken, Byzantiner, Venezianer und Osmanen verteidigten Sippen und Clans die Mani zwar nach gemeinsam außen, im Inneren wurden jedoch blutige Fehden ausfochten. Bis zum griechischen Unabhängigkeitskrieg, der von den Manioten unterstützt wurde, gab es auf diesem Streifen Land keine staatliche Kontrolle und keine Schulen.
Die restlichen Kilometer zu unserem Tagesziel führen auf kleinen Straßen über einen mittleren Pass, der aber aufgrund der gemäßigten Steigungen und mit Hilfe der eBikes locker zu schaffen ist und die Radler mit atemberaubenden Aussichten auf den Lakonischen und Messenischen Golf belohnt. Nach einer gemächlichen Abfahrt werden unsere Gäste in der Bucht von Gerolimenas im „Hotel Kyrimai“ erwartet. Ein charmantes Hotel der gehobenen Kategorie, direkt am Wasser gelegen, es ist ein besonders Erlebnis hier zu logieren. Abendessen im Hotelrestaurant, das über eine sehr gute Reputation verfügt.


Die Türme von Vathia.
Die Türme von Vathia.

4. Tag, Donnerstag: Gerolimenas – Kap Tenaro – Gerolimenas, 44 km
Nach dem Frühstück auf der Hotelterrasse direkt am Meer verlassen die Radler Gerolimenas in Richtung Kap Tenaro. Im leichten Auf und Ab wird in einer knappen Stunde Vathia erreicht. Mit seinen vielen Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren, ist Vathia ein für die Mani emblematischer Ort – ein Besuch empfiehlt sich daher unbedingt. Das Dorf wurde erstmals 1571 erwähnt und war von Piraten bewohnt. Im Jahr 1618 lebten hier noch 20 Familien, jedoch  führte eine Familienfehde mit 200 (!) Opfern zu einem starken Einwohnerrückgang, von dem sich Vathia nie mehr erholte. 1979 zählte der Ort gerade mal elf Einwohner.
Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf 1976 unter Denkmalschutz gestellt und an einem ausgewählten Gebäude-Ensemble aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt. Nach der Besichtigung geht es weiter durch urige, karge Landschaft und es kommt das Gefühl auf, dem „Ende der Welt“ nicht mehr fern zu sein.
Nachdem bis zum Kap Tenaro geradelt worden ist, erreicht man gegen Mittag den kleinen malerischen Hafen Kagio, der schon bei Homer unter dem Namen „Psamatheus“ erwähnt wird und als Standort für eine antike Werft diente. Heute ist er ein kleiner ruhiger Hafen, der zu einer wohl verdienten Mittagspause einlädt. Einen schöneren Platz zum Verweilen wird man auf der ganzen Peloponnes wohl kaum finden. Die nächsten fünf Kilometer steil bergauf werden kurz mit dem Begleitbus überbrückt, um dann auf herrlicher Strecke mit gigantischem Weitblick zurück zum Hotel bergab zu rollen. Es bleibt genügend Zeit, um im Hotelpool oder Meer ein ausgiebiges Bad zu nehmen, das Wasser in der Bucht ist glasklar. Zum Abendessen trifft man sich in einer einfachen aber sehr guten familiengeführten Taverne im Hafen.


Farbspiele in der Grotte von Pirgos Dirou.
Farbspiele in der Grotte von Pirgos Dirou.

5. Tag, Freitag: Gerolimenas – Itilo, 64 km

Am Morgen führt der Weg aus der Bucht von Gerolimenas auf einsamen Wegen und in ständiger Begleitung des Messenischen Golfs in Richtung Areopoli. Die heutige Etappe ist geprägt von verkehrsfreien Straßen durch Olivenhaine. Pittoreske Weilern mit wehrhaften Wohntürmen, die teilweise liebevoll restauriert sind, aber auch viele Ruinen aus längst vergangenen Zeiten säumen den wildromantischen Weg. 10 Kilometer südlich von Aeropoli liegt die Unterwasserhöhle von Pirgos Dirou. Laut griechischen Aussagen ist sie die schönste Tropfsteinhöhle Europas. In einer halbstündigen Bootsfahrt gleitet man leise durch die Grotten, vorbei an beeindruckend ausgeleuchteten Felsformationen. In dieser „Unterwelt“ wurden zahlreiche prähistorische Funde und auch menschliche Knochen entdeckt, sodass davon ausgegangen wird, dass die Kavernen in früheren Zeiten besiedelt waren. So wurden in der Höhle neben versteinerten Knochen von Panthern, Hyänen und Löwen das größte Knochenfund von Flusspferden in Europa entdeckt. Nach der Besichtigung und einem ausgiebigen pedelon Picknick wird nach Areopoli geradelt, dem Zentrum der inneren Mani. Der hübsche Dorfplatz mit den obligatorischen Tavernen sowie das unter Denkmalschutz stehende historische Zentrum mit der Doppelkirche Panagia und Agios Charalambos, der Turm der Ag. Taxiarchos und das Denkmal des Freiheitskämpfer Petros Mavromichalisladen zu einem interessanten Rundgang ein.
Die letzten Kilometer zum Hotel führen zur Bucht von Itylo. Das pedelon Hotel „Petra & Fos Boutique Hotel & Spa“ thront auf einer Anhöhe und bietet seinen Gästen neben allem Komfort eine atemberaubende Aussicht auf die Westküste der Mani. Abendessen im sehr guten Hotelrestaurant.


Begegnungen an der Küste.
Begegnungen an der Küste.

6. Samstag: Itylo – Kalamata
Nach dem Frühstück ist man nach nur kurzer Fahrt bergauf im alten Itylo angelangt. Auf einem kleinen Spaziergang durch die engen Gassen sieht man viele meist sehr gut erhaltene bzw. restaurierte Steinhäuser im Mani-Stil. Dabei ergibt sich oft ein faszinierender Blick durch die Gassen an Häusern vorbei in die tief unten liegende Bucht mit dem in vielen Schattierungen blau leuchtenden Meer. Auf engsten Raum sind hier drei bedeutende Kirchen und zwei kleinere Kapellen erbaut worden. Besonders interessant sind die Wandmalereien in der Dekoulou Kathedrale und der Kirche, die dem heiligen Georg von Memorfosis Sotiros geweiht ist. Nach der Besichtigung geht es in Richtung Kalamata auf anfänglich wenig befahrenen Straßen und durch üppige Natur. Viele byzantinische Kapellen säumen den Weg. Besonders sehenswert ist kurz vor dem malerischen Ort Thalames das Kirchlein „Metamorphosis Sotiras“ in Nomitsi. Sie ist mit Ihrer Kreuzkuppel und ihren besonders schönen Kapitellen ein typisches Beispiel für die sakrale Architektur auf der Mani. Bei einem Imker im Ort kann man den ausgezeichneten, sehr aromatischen Honig probieren, Olivenöl der lokalen Ölmühle verkosten und in der charmanten Taverne des Orts einen Kaffee trinken. Mit unseren eBikes geht es auf der Küstenstraße weiter nach Platsa mit seiner kleinen Klosterkirche und dem neu errichtetes Freilufttheater im Stil der griechischen Antike. Etwas ratlos bleibt der Betrachter zurück – ein beeindruckendes Bauwerk mitten in der Wildnis, keine größere Stadt in der Nähe – da bleibt die Sinnfrage unbeantwortet. Die letzten Kilometer führen durch die Ausläufer des Taygetos-Gebirges zum Etappenende nach Kardamili. Bedingt durch immer größeres Verkehrsaufkommen und eine immer mehr zersiedelte Landschaft werden die restlichen 30 Kilometer nach Kalamata mit dem Begleitbus und einem Taxi überbrückt. Kalamata ist mit fast 70.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum der Südpeloponnes und dementsprechend geschäftig. Trotzdem hat die Stadt durch seine Gassen, die vielen Geschäften und Tavernen sowie durch den langen Strand durchaus Charme. Unsere Gäste werden im komfortablen und direkt am Meer gelegenen Gästehaus „Panellinion Luxury Rooms“ erwartet. Zum Abschlussdiner trifft man sich in einer landestypischen Taverne, die sich allerbester Reputation erfreut. Bei der Reise GPP6 logieren wir im gleichwertigen „Garden City Resort“, einem der besten Häuser der Stadt.


Am Strand von Kalamata.
Am Strand von Kalamata.

7. Tag, Sonntag: Abreise von Kalamata
Nach dem Frühstück mit einem letzten Blick auf den Messenischen Golf werden unsere Gäste rechtzeitig zum Flughafen Kalamata gebracht. Dort endet eine an Eindrücken überreiche pedelon eBike-Reise mit dem Flug um 10:30 Uhr nach München.

Termine und Buchung

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Verfügbarkeit

stufe_grün_winzigAuf diesen Reisen sind noch ausreichend Plätze frei.

stufe_gelb_winzigAuf diesen Reisen sind nur noch wenige Plätze frei.

stufe_rot_winzigDiese Reisen sind ausgebucht.

(Zuschlag pro Person 410 €)

(pro Person 1890 €)





Der letzte Schritt
Dies ist der letzte Schritt Ihres Buchungsauftrags. Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird er uns übermittelt. Sollten dabei Probleme auftauchen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@pedelon.com oder rufen Sie uns an - wir helfen gerne weiter. Durch Absenden Ihres Buchungsauftrags werden Ihnen - Verfügbarkeit vorausgesetzt - die gewünschten Plätze reserviert. Die Bezahlung des Reisepreises ist per Überweisung oder Bankeinzug möglich. Je nach gewünschter Zahlungsweise bitten wir Sie um Angabe der erforderlichen Daten. Alle Angaben zu Ihrer Buchung werden per sicherer Verschlüsselung übermittelt. Die Bezahlung Ihrer Reise erfolgt mit einer Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises nach erfolgter Teilnahmebestätigung und der Restzahlung bei Versand der letzten Unterlagen wenige Wochen vor Reisebeginn.

Hiermit stimmen Sie unseren AGBs zu.
(Bitte Kästchen auswählen zur Zustimmung).


Preis für die von Ihnen gewünschte Buchung: 1890.00

Hotels

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Inspiration


Mystras
Im Herzen der Peleponnes, westlich von Sparta, liegt Mystras. Seine Geschichte begann mit dem Bau eines Hügelkastells durch den fränkischen Kreuzfahrer Guillaume de Villehardouin im 13. Jahrhundert. Aber die Frankenherrschaft währte nicht lange: Byzanz eroberte seine Provinzen zurück. Mystras wird eine byzantinische Stadt, das bedeutet Einheit von Staat und Kirche. So verwundert es nicht, dass zahlreiche Kirchen und Kapellen gebaut und Klöster gegründet werden. In dieses Zentrum des byzantinischen Geisteslebens kommen die besten Künstler aus dem 1000 km entfernten Konstantinopel, um zu wirken.
Der kurze Film führt uns durch das, was nach der Zerstörung im griechischen Freiheitskrieg noch übrig blieb. Es sind die Kirchen und Klöster, die immer noch das Bild bestimmen.


 

Zu Tisch auf dem Peloponnes – Besonderes Essen für den Namenstag
Griechenland war über Jahrhunderte Teil des islamisch geprägten Osmanischen Reichs. So verwundert es nicht, dass sich in der Küche der Griechen Einflüsse türkischer Kochkunst wieder finden, die wiederum persische, arabische und byzantinische Elemente zu einer Einheit verbunden.


 

Gernstl in Griechenland
In Bayern fast schon Kult ist die Sendereihe „Gernstl unterwegs“. Dieses Mal sind Franz X. Gernstl, HP Fischer und Stefan Ravasz unterwegs in Griechenland.
Was bedeutet für die Griechen die Finanzkrise im Privaten, fernab der großen Politik? Der zweite Teil ihrer Reise beginnt im Norden der Peloponnes. Von dort aus geht es weiter südlich, nach Areópoli und dann zurück nach Athen. Auf dem Weg treffen Gernstl und sein Team die unterschiedlichsten Menschen und lassen sie ihre Sicht der Krise schildern.