Transdolomiti

Kurzbeschreibung

Transdolomiti_2019

+++ Um die Berge herumgehen ist genauso wichtig, wie auf deren Gipfel zu steigen. (Heinrich Harrer) +++ Nero Drusus‘ Siedler schufen viele Sprachen +++ ein reiches, zerrissenes Land hofft auf Europa +++ bleiche Berge, erschaffen durch Feuer und Wasser +++ Brenta und Piave, Venedigs Fluch und Segen +++ Pare nosc, che te stas su in zielo. (Beginn des Vaterunsers in Anpezan) +++ Blutige Grenzen auf Stein und Schnee, eisige Fronten zwischen Kaiser und König +++ ein Schauspiel der Farben vom kühlen Grau bis ins glühende Rot +++ weiße Mönche am Rande der Alpen +++ Speckknödel, Polenta und Fegato alla Veneziana +++ Bauernhof oder Palast – Palladios Villen auf der terra ferma +++ Prosecco für Gaumen und Waden +++ bunte Häuser zwischen Meer und Haff +++ Aus den Sümpfen wuchs das mächtige Venedig, mit Kunstsinn und Leidenschaft erbaut +++ Gelegentlich auf Wasser blicken! (Gottfried Benn) +++ die kleine Schwester der Serenissima bewacht die Lagune +++

Unsere Tour durch die Dolomiten zur Lagune von Venedig in 7 Tagen, maximal 14 Personen, eine Doppelübernachtung.


Hotellerie ****
Gastronomie *****
Kultur *****
Natur *****


Reisetermine 2019
ITR1: Samstag, 29.6. bis Samstag, 6.7.2019
ITR2: Samstag, 6.7. bis Samstag, 13.7.2019
ITR3: Samstag, 24.8. bis Samstag, 31.8.2019
ITR4: Samstag, 7.9. bis Samstag, 14.9.2019

Reisepreis
Preis pro Person im DZ für 7 Übernachtungen mit Halbpension, eBike, Eintritte, Transfers, Führungen: 1890 €
Einzelzimmerzuschlag: 410 €
Nicht enthalten sind das Mittagessen, Getränke sowie Ihre persönlichen Ausgaben und ggf. An- und Rückreise.

Flug
Zielflughafen Innsbruck oder München bzw. Venedig (Gabelflug) ab/bis Frankfurt (nach Verfügbarkeit):410 €
Zuschlag für andere deutsche Flughäfen: 90 €
Flüge ab Flughäfen in Österreich oder der Schweiz auf Anfrage.

Teilnahmebedingungen
Das Arrangement beinhaltet oben genannte Leistungen. Es gelten unsere AGBs.

Programm

Von der Nordkette bis zum Mittelmeer, von Innsbruck nach Venedig – unsere Transalp durchmisst auf geschichtsträchtigen Wegen das höchste Gebirge Europas im Schatten der eindrucksvollen Dolomitengipfel. Wo über Jahrhunderte verschiedene Mächte im unwegsamen Gelände um ihre Einflussbereiche gerungen und ihre Spuren hinterlassen haben, lässt es sich heute vor atemberaubender Bergkulisse auf ganz vortreffliche Weise radeln. Die anspruchsvolle Topographie ist naturgemäß wie geschaffen für den Einsatz unserer eBikes, und auch in der von Kanälen durchzogenen „terra ferma“ wird man den eingebauten Rückenwind schätzen. Palladios Villen und die Lagunenlandschaften um Chioggia, Inselhüpfen über den Lido und Pellestrina – im venezianischen Teil der Reise wartet eine Fülle von landschaftlichen und (kunst-)historischen Sehenswürdigkeiten, die diese Tour zu einer der abwechslungsreichsten in unserem Programm macht.

Anreisetag am Samstag nach Innsbruck.

Flug
Von Ihnen oder auf Wunsch von pedelon gebucht.
Zielflughafen Innsbruck oder München bzw. Venedig (Gabelflug) ab/bis Frankfurt (nach Verfügbarkeit): 410 €
Zuschlag für andere deutsche Flughäfen: 90 €
Flüge ab Flughäfen in Österreich oder der Schweiz auf Anfrage.

Bahn
Sowohl Innsbruck als auch Venedig ist mit dem Zug bestens erreichbar.
Nähere Informationen unter www.bahn.de.

PKW
Es gibt durchgehende Autobahnverbindungen nach Innsbruck und Venedig. Von Berlin sind es nach Innsbruck 750 km, von Hamburg 950 km und von München nur 160 km.
Die Wagenunterstellung ist während der Radreise im Starthotel möglich, eine Direktverbindung per Bahn am Ende der Reise von Venedig zurück nach Innsbruck dauert mit dem Eurocity knapp 5 Stunden.

Mit der Buchungsbestätigung werden die „pedelon Reiseinformationen“ versendet, die weitere nützliche Hinweise zur Anreise nach Innsbruck und sonstige Tipps rund um die Reise enthalten.


Die Altstadt vom Innufer aus.
Die Altstadt vom Innufer aus.

Am Rande der Innsbrucker Altstadt, nur drei Minuten vom Bahnhof entfernt, erwartet unsere Gäste das Hotel „Sailer“. Das traditionelle, familiengeführte Haus verfügt über einen kleinen aber feinen Wellnessbereich und eignet sich bestens, um die charmante Hauptstadt Nordtirols zu Fuß zu erkunden. Zu diesem Zweck warten um 17 Uhr in der Hotelhalle die pedelon Reisebegleiter und ein einheimischer Stadtführer zum abendlichen Rundgang. Abendessen im für seine Tiroler Küche und das urige Ambiente auch bei Einheimischen gerühmten Hotelrestaurant.


Fassaden in der Altstadt Brunecks.
Fassaden in der Altstadt Brunecks.

1. Tag, Sonntag: Innsbruck – Mühlbach/Pustertal – Toblach, 53 km
Am Morgen geht es mit dem Bus zunächst in einer guten Stunde über den Brenner bis ins Südtiroler Pustertal, vorbei an eindrucksvollen, auf den Bergen thronenden Burgen wie Reifenstein und Franzensfeste. Nach der Anpassung der Räder im schönen Ortskern von Mühlbach folgt der Radweg in stetem Auf und Ab dem Verlauf des Rienz, mitten durch die imposante mittelalterliche Sperranlage der Mühlbacher Klause – genau dort, wo vor Jahrhunderten die Grenze zwischen Tirol und Görz verlief und die Reisenden aus Treviso und Venedig Maut entrichten mussten. Unterhalb des Schlosses Bruneck Mittagseinkehr in einem für seine Südtiroler Spezialitäten bekannten Gasthaus in der Altstadt.
Die Nachmittagsetappe führt durch die noch eher liebliche, agrarisch geprägte Landschaft des Hochpustertals, bevor kurz vor dem Tagesziel Toblach, dem „Tor zu den Dolomiten“, die schroffen Felsen des Naturparks Drei Zinnen mehr und mehr ins Bild rücken. Schon Gustav Mahler wusste die Schönheit dieser Umgebung zu schätzen, er verweilte hier in den Sommermonaten 1908 bis 1910 und besaß hier sein eigenes Komponierhäuschen.
Auf den Reisen ITR1 und ITR2 empfängt unsere Gäste das „Post Hotel Tradition“ in Innichen, ein Haus, das mit geschmackvollem Interieur, ausgewähltem Design, einem Hauch von Luxus und unaufdringlichem Charme zu begeistern vermag. Das gleichwertige, etwas traditioneller eingerichtete „Wellness & Romantik Hotel Santer“ dient als Unterkunft auf den Reisen ITR3 und ITR4.


Cortina d'Ampezzo vor mächtiger Kulisse.
Cortina d’Ampezzo vor mächtiger Kulisse.

2. Tag, Toblach – Cortina d’Ampezzo – Pieve di Cadore – Belluno, 62 km
Nach einem ausgiebigen Frühstück führt die Vormittags-Etappe mitten hinein in das Höllensteintal, dass topografisch die Sextner Dolomiten mit dem Naturpark Drei Zinnen im Osten von den Pragser Dolomiten mit dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags im Westen trennt und sprachlich die deutsch vom ladinisch sprechenden Region. Als die Dolomiten im Jahr 2009 gemeinsam mit einigen anderen Gebirgszügen weltweit in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurden, begründete das Komitee seine Entscheidung unter anderem mit ihrer „einzigartigen monumentalen Schönheit“.
Die gut 300 Höhenmeter auf dem „Langen Weg der Dolomiten“ bis zur Passhöhe sind mit den eBikes ein reines Vergnügen. Schwer vorstellbar, dass auf dem heutigen Radweg vor gut 100 Jahren benzinbetriebene Militärzüge der Habsburger Monarchie Geschütze und österreich-ungarisches Kanonenfutter an die Dolomitenfront transportierten. Wenngleich das geübte Auge überall Hinweise auf diese kriegerische Vergangenheit zu entdecken vermag, steht glücklicherweise heute die imposante Gebirgslandschaft der Dolomiti d‘Ampezzo im Vordergrund. 1990 wurde hübsche Naturpark gegründet und schützt seither die vielfältige Flora und Fauna der Region. Zu den zahlreichen Bergketten mit weltbekannten Namen wie Cristallo, drei Tofane, Fanes-Spitze, Col Bechei und Croda Rossa d‘Ampezzo kommen Almen, Wälder, Quellen, Bergseen, tiefe Schluchten, spektakuläre Wasserfälle, Klettersteige und herrliche Wanderwege.
Cortina d’Ampezzo (ladinisch Anpëz oder Anpezo), Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956 und in den wilden 70ern laut „Die Zeit“ so etwas wie St. Moritz, Kitzbühel und Megeve in einem, hat mittlerweile etwas von seinem mondänen Glanz eingebüßt. Eine Kaffeepause auf den Spuren James Bonds lohnt jedoch allemal.
Über San Vito führt die Tour das Cadore weiter talabwärts um inklusive zweier kürzerer Gegensteigungen schließlich Pieve di Cadore zu erreichen, den Geburtsort Tizians.
Die letzten, weniger attraktiv zu radelnden Kilometer nach Belluno werden mit dem Bus überbrückt. Etwas außerhalb des hübschen Städtchens dient die „Villa Carpenada“, ein geschmackvoll restauriertes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, als edle Herberge. Diner im für seine lokale Küche bekannten Hotelrestaurant „Lorenzo III“.


Die Klosterkirche von Follina.
Die Klosterkirche von Follina.

3. Tag, Dienstag: Belluno – Follina, 36 km
Das historische Zentrum Bellunos zeigt sich mit seiner italienischen Piazza vor der Gebirgskulisse im Morgenlicht von seiner besten Seite. Von dort geht es auf Nebenstraßen weiter nach Süden, immer in Sichtweite des Piave, der sich hier in den letzten Ausläufern der Dolomiten noch als weitgehend ungebändigter Gebirgsbach zeigt. Ein letzter Bergrücken ist noch zu überwinden, bevor die Etappe mit einer traumhaften Abfahrt ins berühmte Weinanbaugebiet des Prosecco endet. Der erlesene Schaumwein hat hier eine lange Tradition. Bereits in der Antike wurde Wein aus der Region des heutigen Veneto und Friaul-Julisch-Venetien geschätzt. Die Bezeichnung Prosecco selbst stammt aus dem 18. Jahrhundert und bezeichnete ursprünglich einen hochwertigen Wein, der in der Umgebung des Dorfes Prosseck nahe Triest angebaut wurde. Dessen Traube gehört zu den spät reifenden Sorten, was zu einer Besonderheit bei der Weinherstellung führt: Die Winter in der Region sind kalt genug, dass der Gärungsvorgang vorübergehend unterbrochen wird. Dafür enthält der Wein in der Nachgärung im Frühling einen geringen Anteil Kohlensäure. So entsteht auf natürliche Weise ein perlender Wein. Sollte das Wetter mitspielen, eignet diese Umgebung natürlich ideal für ein Picknick.
In Follina, seit 2017 Mitglied der „borghi più belli d’Italia“ (die schönsten Orte Italiens), beweist eine Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert, dass diese Gegend schon lange nicht nur landschaftlich gesegnet war. Auf einer Besichtigung kann man sich unmittelbar mit den Spuren Berhard von Clairveaux‘ auf italienischem Boden befassen: Der spätromanische Kreuzgang mit seinen reichen Säulen- und Kapitellformen gilt als einer der schönsten in Land. Logiert wir heute im Hotel „Dei Chiostri“, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Abtei befindet. Abendessen im direkt gegenüberliegenden Restaurant „La Corte“.


Auf und ab im Prosecco.
Auf und ab im Prosecco.

4. Tag, Mittwoch: Follina – Cavasagra, 47 km
Der erste Teil der heutigen Radlstrecke ist in jeder Hinsicht von Trauben gesäumt: Zunächst geht es auf traumhaften Wegen mitten durch die Kernzone des geschützten Prosecco DOCG Weinbaugebietes, vorbei an Valdobbiadene zum Weingut Villa Sandi. In diesem Prachtbau aus dem Jahr 1622 hat sich die Familie Moretti-Polegato seit Generationen in der Welt des Weines etabliert. Nach einer Führung durch die bestens erhaltenen, insgesamt zwei Kilometer langen Weinkeller bietet sich die sich je nach Wetterlage ein Picknick am Piave an.
Bald nachdem ein letztes Mal das sich ständig verändernde und im Sommer bisweilen auch vollständig trockenfallende Flussbett des Piave überquert wird, ändert sich das Landschaftsbild ein weiteres Mal: Ab nun prägt die fruchtbare, von Kanälen durchzogene Ebene der „terra ferma“, der ehemaligen Festlandsgebiete Venedigs, das Bild. Als sich ab dem 16. Jahrhundert die Seerepublik mehr und mehr dem Land zuwenden musste, entstanden in der Folge prächtige Gutshöfe. Wer es sich leisten konnte, verpflichtete für deren Bau einen der angesehensten Architekten seiner Zeit, Andrea Palladio. Die Besichtigung eines seiner berühmtesten Bauwerke, der Villa Emo in Fanzolo, steht am Nachmittag auf dem Programm.
Tagesziel ist heute Cavasagra, wo die zu einem edlen Hotel umgewandelte „Villa Cornér della Regina“ (Schwimmbad) unsere Gäste empfängt. Abendessen im Hotel.


Gartenfassade der Villa Cornaro-Gable in Piombino Dese.
Gartenfassade der Villa Cornaro-Gable in Piombino Dese.

5. Tag, Donnerstag: Cavasagra – Chioggia, 63 km
Der eingebaute Rückenwind unserer eBikes macht die ohnehin schon sehr angenehme Radelei durch das Veneto zum puren Vergnügen. Zwischen Feldern und Baumgruppen fällt der Blick immer wieder auf mal mehr, mal weniger gut erhaltene Landsitze des 16. und 17. Jahrhunderts. In Piombino besteht die Möglichkeit, eine weitere von Palladios Villen zu besichtigen. Über 20 Jahre verbrachte das amerikanische Ehepaar Gable mit der Restaurierung der Villa Cornaro, einer interessanten Mischform aus Landhaus und Stadtresidenz, geplant als reiner Repräsentationsbau ohne landwirtschaftlichen Nutzcharakter.
Die Route führt weiter zum wohl prächtigsten Beispiel venezianischer Villen, der Villa Pisani in Stra, auch „La Nazionale“ genannt. Die weitläufigen barocken Gebäude wurden 1807 von Napoleon gekauft, der hier jedoch nur einmal übernachtete. Von ihm soll der Ausspruch stammen „Für einen Grafen zu groß, für einen König zu klein“. Ab hier verläuft auch der schon im 16. Jahrhundert angelegte Brentakanal, der den ursprünglichen Flusslauf in eine gut zu regulierende Wasserstraße nach Venedig verwandelte, während für den sich bis dahin unbezähmbar in die Lagune ergießenden Gebirgsfluss ein neues Bett gegraben wurde. An dessen Ufern geht es weiter Richtung Adria, deren Nähe sich durch das immer häufiger zu vernehmende Möwengeschrei ankündigt. Nach einem kurzen Transfer endet der Radltag in Chiogga, der charmanten kleinen Schwester Venedigs am Südende der Lagunenlandschaft. Logiert wird besten Haus am Platz, dem Hotel „Grande Italia“, direkt am kleinen Hafen im historischen Zentrum (Doppelübernachtung) und diniert wird im vorzüglichen Restaurant des Hauses.


Am Canal Grande.
Am Canal Grande.

6. Tag, Freitag: Chioggia – Venedig – Lido – Pellestrina – Chioggia, 20 km
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Blick auf die Lagune legt direkt vor dem Hotel ein Schiff ab mit Ziel Venedig. Die morgendliche Fahrt durch die einzigartige, in diesem Teil der Lagune noch weitgehend unbelassene Marschlandschaft ist allein schon ein Erlebnis und wird gekrönt von der sich langsam aus dem Dunst lösenden Silhouette der „Serenissima“. Nur ganz kurz wird der Trubel der sich über den Markusplatz wälzenden Touristenmassen gestreift, um auf ein Vaporetto umzusteigen, das die Gruppe auf die Giudecca bringt. Der siebte Stadtteil Venedigs liegt fern des Gedränges im Zentrum der ehemaligen Seerepublik. Hier kann man auf einem geführten Rundgang abseits der üblichen Touristenrouten den Reiz dieser in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Stadt auf sich wirken lassen. Architektonischer Höhepunkt sind die beiden Palladio-Kichen „Il Redentore“ und „S. Giorgio Maggiore“, wo der Ursprung seines Ruhmes als Baumeister augenscheinlich wird. Die Aussicht vom Glockenturm des sich direkt gegenüber von S. Marco befindlichen Klosterkomplexes ist atemberaubend. Mit etwas Glück reicht der Blick über die Lagune hinweg bis zu den Gipfeln der Dolomiten, die man noch vor wenigen Tagen aus der Nähe betrachten konnte. Gut erkennt man auch die Fischform der Stadt und den ehemaligen Flusslauf der Brenta, heute besser bekannt unter seinem Namen „Canal Grande“…
Vorbei an der immer wieder beeindruckenden gotischen Fassade des Dogenpalastes geht es mit dem Linienboot weiter bis zum Lido, berühmt für seine Film-Festspiele und eine der beiden Inseln, die Venedigs Lagune vom offenen Meer abtrennen. Nach dem Mittagessen beginnt die letzte Radetappe dieser Reise: Mit abwechselnden Ausblicken auf die Adria und die Lagunenlandschaft führt der Weg bis zum Südende der meist nur wenige hundert Meter schmalen Insel. Eine Fähre setzt von dort über auf Pellestrina, einer von Touristen gänzlich unberührten Insel mit pittoresken Fischerdörfern, in denen man sich kulinarisch wie optisch ein Bild von der Muschelzucht machen kann, für die Pellestrina gerühmt wird. Zurück nach Chiogga folgt noch eine weitere Überfahrt mit der Fähre, vorbei an einem Teil der heftig umstrittenen, mittlerweile etwas ins Stocken geratenen Sperranlage MOSE, das in naher Zukunft mit riesigen, im Boden der Lagune verankerten Barrieren Venedig bei Hochwasser schützen soll. Zweite Übernachtung im Hotel „Grande Italia“.
Zum Abschluss dieser an Eindrücken überreichen eBike-Reise steht in einem Fischrestaurant in der Altstadt Chioggias noch einmal die kulinarische Vielfalt dieser einzigartigen Region zwischen Alpen und Meer zur Wahl.


Blick auf Chioggia.
Blick auf Chioggia.

7. Tag, Samstag: Abreise
Je nachdem, wie die Rückreise gewählt wurde, fährt der pedelon-Bus nach dem Frühstück zum Bahnhof Mestre (Direktverbindungen zurück nach Innsbruck oder weiter nach Deutschland) bzw. auch zum Flughafen Venedig.

Angesichts der immensen Fülle an Sehenswürdigkeiten in dieser Region würde es sich auch anbieten, noch ein paar Tage zu verlängern. Tipps dazu finden Sie in den pedelon Reiseinformationen, die Ihnen nach der Buchung dieser Reise zugehen.

Termine und Buchung

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Verfügbarkeit

stufe_grün_winzigAuf diesen Reisen sind noch ausreichend Plätze frei.

stufe_gelb_winzigAuf diesen Reisen sind nur noch wenige Plätze frei.

stufe_rot_winzigDiese Reisen sind ausgebucht.

(Zuschlag pro Person 410 €)

(pro Person 1890 €)





Der letzte Schritt
Dies ist der letzte Schritt Ihres Buchungsauftrags. Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird er uns übermittelt. Sollten dabei Probleme auftauchen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@pedelon.com oder rufen Sie uns an - wir helfen gerne weiter. Durch Absenden Ihres Buchungsauftrags werden Ihnen - Verfügbarkeit vorausgesetzt - die gewünschten Plätze reserviert. Die Bezahlung des Reisepreises ist per Überweisung oder Bankeinzug möglich. Je nach gewünschter Zahlungsweise bitten wir Sie um Angabe der erforderlichen Daten. Alle Angaben zu Ihrer Buchung werden per sicherer Verschlüsselung übermittelt. Die Bezahlung Ihrer Reise erfolgt mit einer Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises nach erfolgter Teilnahmebestätigung und der Restzahlung bei Versand der letzten Unterlagen wenige Wochen vor Reisebeginn.

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Preis für die von Ihnen gewünschte Buchung: 1890.00

Hotels

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Inspiration


Flying on the Dolomites
Beeindruckende Drohnen-Aufnahmen mit viel Pathos.


 

Alpenkrieg 1915 -1917
Diese Dokumentation des BR (1992) versucht die Geschehnisse an der Alpenfront mit den Aussagen von Zeitzeugen nachzuzeichnen. Dem gegenüber lässt sich die leider schlechte Bild- und Tonqualität verschmerzen.


 

The Silence of the Dolomites
Der Däne Casper Rolsted kombiniert handwerklich perfekten Zeitrafferaufnahmen mit den Naturklängen der Dolomiten.


 

Berg in Flammen
Wenngleich nicht unumstritten und mit – aus heutigen Sehgewohnheiten heraus – einigen Längen, ist Luis Trenkers Debut als Regisseur von 1931 immer noch ein Klassiker zum Thema Dolomitenkrieg.


 

Mörderische Front – Krieg in den Dolomiten
Vor der fast surrealen Schönheit der Dolomiten spielt sich der Horror des Krieges ab. Gedreht wurde dieser Spielfilm von 2014 in den Bergen rund um Cortina d’Ampezzo.
Der Tiroler Anderl Gruber trifft auf seine erste Liebe, die Italienerin Francesca Calzolari. Am Tag, als zwischen ihren Heimatländern der Krieg ausbricht. Der Erste Weltkrieg trennt das junge Paar. Anderl muss an die mörderische Dolomitenfront, während sich Francesca umgeben von Feinden wiederfindet. Der Krieg überrollt Tirol und verwandelt die Berge in einen der bizarrsten Kriegsschauplätze der Geschichte.


 

Prosecco
Der Prosecco konnte seine „Pole“-Position im europäischen Schaumweingeschäft 2011 nicht nur behaupten, sondern auch ausbauen. Er gilt als leichter Aperitif und soll auch Italien-Feeling vermitteln. Der Name Prosecco ist seit 2010 geschützt. Ihren Namen hat die Rebsorte von dem Dorf „Prosecco“ rund elf Kilometer von Triest entfernt und damit außerhalb des heutigen Anbaugebiets.


 

Pellestrina von oben
Sehr schöne Drohnen-Aufnahmen von Pellestrina und der südlichen Lagune von Venedig.