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Ihr pedelon-Team

programm Thessalien pedelon

Per eBike durch Thessalien, Epirus und Korfu. Beste Hotellerie, interessante Führungen, regionaltypische Picknicks und Gepäcktransport.

Thessalien Programm

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Tabak-, Mais- und Gemüseanbau in der Tiefebene Thessaliens, bewaldete Hügel- und Berglandschaften im Landesinneren. Schwarzkiefern, Edelkastanien und Fichten im Epirus, Olivenbäume, Wildblumen und Orchideen auf Korfu. Künstliche und natürliche Seen, tiefe Schluchten und kristallklares Meer. Antike in Dodona und Mittelalter in Metéora, osmanische Architektur in Ioánnina und venezianische Bauten in Kerkyra. Städte mit historischen Zentren und Traditionsdörfer in Quadersteinarchitektur. Auf einsamen Wegen Natur und Kultur von Thessalien, Epirus und Korfu auf einer eBike Tour im Norden Griechenlands erfahren, die von Ost nach West, vom Ägäischen zum Ionischen Meer führt.

Im „Mediterranean Hotel“ in Thessaloniki stehen die Zimmer ab 14 Uhr zur Verfügung. Von außen eher nüchtern geprägt, innen geschmackvoll eingerichtet, liegt das majestätisch anmutende Hotel unweit des Aristoteles-Platz mit Blick auf den Thermaischen Golf, bei klarer Sicht bis zum Olymp. Um 18 Uhr Treffpunkt in der Hotellobby zur Stadtführung und anschließendem Abendessen in einem vorzüglichen Restaurant unweit des Hotels.
In seltenen Fällen logieren die pedelon Gäste im edlen „Plaza Hotel“, das nur einen Häuserblock vom Mediterranean Hotel entfernt und somit ebenfalls im Stadtteil Ladadika liegt. Auch von dort beginnt die Stadtführung um 18 Uhr.

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1. Tag: Thessaloniki – Mesochóri – Kastraki, 70 km

Um den Großraum Thessaloniki zu verlassen und einige, weniger interessante Kilometer zu überbrücken, ist ein längerer Transfer notwendig, der die pedelon Radler nach Westen in die Thessalische Ebene bringt. In dem kleinen Ort Itea werden die pedelon eBikes von Ihrer Reisebegleitung angepasst und erklärt. Nach wenigen Kilometern führen einsame Wege leicht ansteigend in die Hügellanschaft rund um den Aliakmonas Stausee. Auf nahezu verkehrsfreien Straßen und durch kleine Dörfer radelnd bieten sich auf etwa 600 m Höhe immer wieder beeindruckende Blicke in die Weite der Landschaft. Nach einer längeren Abfahrt ist das Tal des Ion Potamos erreicht, ein einsamer Seitenfluss, der unweit der Metéora Felsen verläuft. Nach einer längeren Steigung und einer darauf folgenden Abfahrt mit unvergesslichen Ausblicken auf die berühmten Felsen ist nach einer knappen Stunde Kastraki erreicht. In unmittelbarer Nähe zu den Klöstern, die am darauffolgenden Tag besichtigt werden, liegt das „Tsikeli Hotel“, das für zwei Nächte stilvolle Unterkunft sein wird. Zum Abendessen geht es in eine kleine Taverne unweit des Hotels.

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2. Tag: Rundfahrt Metéora-Klöster, 69 km

Der heutige Vormittag steht ganz im Zeichen der 1988 in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommenen Metéora-Klöster. Nach einem ausgiebigen Frühstück holt ein örtlicher Führer mit einem Kleinbus die Radler ab und nach wenigen Kilometer und vielen Erklärungen sind bereits die ersten Monasterien erreicht – wie auf die Felsen gehoben und bei nebeligem Wetter nahezu schwebend. Im 11. Jh. ließen sich nachweislich erstmals Einsiedler auf den Sandsteinfelsen nieder, um die Abgeschiedenheit von der Welt zu suchen. Im Laufe der Jahrhunderte nahm die Zahl an Einsiedeleien zu und es entstand eine Art Gemeinschaft, ähnlich jener am Berg Athos, von wo 1343 der Mönch Athanasios mit 14 Gleichgesinnten hierher floh. Ein Jahr später gründeten sie mit Metamórphosis (Mégalo Metéora) das erste Kloster im eigentlichen Sinne. Durch wohlgesinnte, um ihr Seelenheil fürchtende Herrscher unterstützt wuchs die Anzahl an Monasterien und Einsiedeleien im Laufe der folgenden Jahrhunderte stetig an. Von den 24 mehr oder weniger gut erhaltenen sind heute noch sechs von Mönchen bewohnt und auch zu besichtigen: Metamórphosis, Varlaám, Rousánou, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás. In den meisten Katholika (Hauptkirchen) der jeweiligen Anlagen sind heute noch Fresken aus der Blütezeit von Metéora, dem 16. Jahrhundert, erhalten. Nach dem kulturellen Höhepunkt dieses Tages Tages werden auf der Anhöhe mit Blick über das Pinios Tal die eBikes übernommen. Die weitere Etappe führt durch das Hinterland des Flusstals, abwechselnd über Höhenrücken und durch Flusstäler in einer landschaftlich reizvollen Runde wieder zurück nach Kastraki. Zweite Übernachtung im „Tsikeli Hotel“. Zum Abendessen geht es in den Nachbarort Kalambáka, wo im „Gkertsou Family Restaurant“ landestypische Spezialitäten nach Großmutters Rezept aufgetischt werden.

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3. Tag: Kastraki – Zagoria-Dörfer, 68 km

Nach dem Frühstück wird ein landschaftlich eher eintöniger Landstrich mit einem gut einstündigen Transfer in die Epirus Region überbrückt. Auf der in 1300 m Höhe liegenden Hochebene im Süden des Pindos-Nationalparks werden die Räder übernommen. Entlang des zehn Quadratkilometer großen Aóos-Stausee geht es an der Nordseite des Sees Richtung Westen, wo sich der Abfluss des Aóos Richtung Albanien befindet. Ab hier führt die Radetappe über gut 25 km leicht abfallend in das Tal des Arachthos Potamos. Dichte Schwarzkiefernwälder, mächtige Steinbrücken über tiefe Schluchten, gut erhaltene Kirchen und imposante Gebäude säumen den Weg. Die pittoreske Zagorochória Region mit ihren Quadersteinhäusern mit Naturschieferdächern und ihren Dörfern in traditioneller Bauweise gehört noch zu den wenigen touristischen Geheimtipps in Europa.
Unser Tagesziel ist das Ameliko Zagori Hotel im Bergdorf Ano Pedina im Zentrum des Pindos-Nationalparks. Ein traditioneller Natursteinbau, der geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit allem Komfort bietet und über ein vorzügliches Restaurant verfügt.

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4.Tag: Ano Pedina – Ioánnina, 67 km

Die heutige Etappe beginnt mit einem kurzen Spaziergang an den Rand der Vikos-Schucht, die zu den größten Canyons der Welt zählt, ein wahrlich grandioser Ausblick. Mit den eBikes geht es im leichtem Bergab weiter aus dem Nationalpark in Richtung Ioánnina. In der Ebene der Hauptstadt des Epirus ist das wilde Pindos-Gebirge bald vergessen, die Einsamkeit wird von der Geschäftigkeit einer intensiven Landwirtschaft und vielen kleinen Handwerksbetrieben abgelöst.
Die letzten Kilometer der heutigen Tagesetappe führen entlang des Pamvótida-Sees mit Blick auf die Halbinsel von Ioánnina. Die Studentenstadt wurde erstmals gegen Ende des 9. Jh.s schriftlich erwähnt, die Entstehung der Stadt soll auf eine Siedlung Kaiser Justinians I. (6. Jh.) zurückgehen. Im Laufe der Jahrhunderte sah die Ioánnina viele unterschiedliche Herrscher, ehe sie 1430 dem Osmanischen Reich angegliedert wurde. Dessen Herrschaft sollte fast 500 Jahre andauern und hat dementsprechend das Stadtbild stark geprägt. Für eine Nacht sind die pedelon Radler zu Gast im „Lithia Boutique Hotel“. Das ehemalige Herrenhaus vom Beginn des 20. Jahrhunderts liegt am Rand der Halbinsel, auf der sich das historische Zentrum der Stadt befindet. Auf dem Weg zum ausgezeichneten Abendessen in der lebendigen Altstadt werden auf einem Rundgang die historischen Sehenswürdigkeiten Ioánninas erkundet.

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5. Tag: Ioánnina – Dodóni – Paramythia – Korfu, 52 km

Nach dem Frühstück geht es mit dem Begleitbus in einer halbstündigen Fahrt aus dem Ballungsraum der über 100.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Region Epirus hinaus. Die heutige Radetappe beginnt in der Nähe des Ortes Dodóni. Hier befand sich einst ein griechisches Heiligtum des Zeus und das Orakel von Dodona, wo die Priesterschaft aus dem Rauschen einer dem Zeus heiligen Eiche weissagte. Nach einer ausführlichen Besichtigung der antiken Stätten mit dem ältesten Theater Griechenlands führt die Radetappe auf verschwiegenen Wegen leicht bergab bis ins Tal des Tyria und in weiterer Folge entlang des Paramythia-Petousi-Bergrückens nach Paramythia, wo die Radetappe für heute endet. Der Ort ist vor allem für seine Goldschmiede bekannt, wie z.B. Sotirios Voulgaris, der über Korfu nach Rom auswanderte, wo er 1881 sein Schmuckhaus „Bulgari“ eröffnete. Mit dem Begleitbus geht es in einer halbstündigen Fahrt zum Hafen von Igoumenitsa, wo die Fähre nach Korfu ablegt, der mit knapp 600 m² zweitgrößten der Ionischen und siebtgrößten der griechischen Inseln. Die Fahrt nach Kérkyra, Hauptort der „grünen Insel“, in dem ein Drittel der 100.000 Inselbewohner leben, dauert anderthalb Stunden. Im Süden der Inselhauptstadt befindet sich mit Blick aufs Meer das „Mon Repos Palace Art Hotel“. Abendessen in einem sehr guten Restaurant unweit des Hotels.

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6. Tag: Rundfahrt Korfu, 68 km

Nach dem Frühstück geht es vorbei an der Mäuseinsel zunächst nach Achilleio mit seiner neoklassizistischen Villa, die Sisi 1890-92 erbauen hat lassen. Immer wieder tauchen in den Innenräumen Achilles-Motive auf, und der Blick vom Garten auf das Meer lässt den Wunsch der österreichischen Kaiserin, an dieser Stelle ein Domizil zu besitzen, leicht verstehen. Für knapp zehn Kilometer folgen wir der Küste weiter Richtung Süden, ehe uns der Weg ins Inselinnere führt. In einem leichten Auf und Ab, das mit den eBikes problemlos gemeistert werden kann, ist nach wenigen Kilometern das pittoreske Bergdorf Agios Mathéos erreicht, wo die schmalen Gassen mit ihren Restaurants, Bars und Cafés zu einem Bummel und einer wohlverdienten Pause einladen, die Männer beim Backgammon-Spiel beobachtet werden können oder man die Insel-Spezialität probiert: „Koum Kouat“, der korfiotische Likör aus Kumquat. Nur wenige Kilometer außerhalb des Ortes liegt die ehemalige byzantinische Festung Gardiki, die im 13. Jahrhundert vom Despotat Epirus als Teil einer dreiteiligen Festungskette errichtet worden ist. Die Straße hinab zur Westküste wird von bis zu 500 Jahre alten Olivenhainen gesäumt. In einer guten Viertelstunde ist Agios Nikolaos erreicht, eine kleine Kapelle in einer von Felsen geschützten Bucht, und nur wenige Kilometer weiter der Ort Paramonás. Sollte es das Wetter zulassen, so bietet sich der Sandstrand für ein nachmittägliches Bad an. Von hier aus zum Hotel sind es noch einmal gut anderthalb Stunden Radeln, die zuerst noch entlang der Westküste und dann durch das Inselinnere führen. Am Ende der heutigen Etappe warten noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Kerkyra wie die Alte und Neue Festung, der Michaels- und Georgs-Palast und der Alte Hafen auf die Radler, ehe nach wenigen Kilometern das Hotel wieder erreicht ist. Zum Abendessen geht es in ein für Meeeresfrüchte und mediterrane Küche bekanntes Restaurant in der Altstadt.

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7. Tag: Abreise von Korfu

Nach dem Frühstück endet eine eindrucksvolle Reise durch die verschiedenartigen Landschaften Thessaliens, Epirus‘ und der Insel Korfu. Der Flughafen der Insel liegt unweit des Hotels. Gerne bringen wir Sie zu Ihrem Flug bzw. sind Ihnen bei der Organisation eines Flughafentransfers behilflich.