Berchtesgaden und Chiemgau

Kurzbeschreibung

Grafik des Tourverlaufs
Tourverlauf der Reise.

+++ ein Kaiser im Berg +++ barocker Putz auf romanischen Mauern +++ “…und sitze noch immer in der verdammt schönen Ramsau…“ (Carl Rottmann 1822 an seine Braut Friederike) +++ französische Pracht im bayerischen Meer +++ Herr, wen Du lieb hast, den lässest Du fallen in dieses Land! (Ludwig Ganghofer) +++ Fürstpröbste und Hallgrafen +++ weißes Gold durch hölzerne Rohre +++ „Berchtesgaden ist der Yellowstone-Park der deutschen Alpen. Die großartigsten Schaustücke derselben liegen nirgendwo so vor deiner Türe wie hier.“ (Heinrich Noe 1898) +++ Zankapfel zwischen Bayern und Österreich +++ „Dort wo sich Touristen aus aller Welt tummeln, erwartet man, beschissen zu werden. Dann geht man ins Fischerstüberl – und wird auf‘s Angenehmste überrascht.“ (Jürgen Stellpflug) +++ Schuld und Sühne am Obersalzberg +++ Zungenbecken und totes Eis +++ „…wie an einen wundervollen Traum gedenke ich an meine Reise nach Frankreich, das endlich erschaute, angebetete Versailles.“ (Ludwig II.) +++ Holzspielzeug für die Welt! +++

Unsere Tour durch das Berchtesgadener Land und das Chiemgau in sieben Tagen, maximal 14 Personen, zwei Hotelwechsel.


Hotellerie ⊕⊕⊕⊕
Gastronomie ⊕⊕⊕
Kultur ⊕⊕⊕⊕⊕
Natur ⊕⊕⊕⊕⊕ !


Reisetermine 2021
DBC1: Samstag, 03.07. bis Samstag, 10.07.2021
DBC2: Samstag, 24.07. bis Samstag, 31.07.2021
DBC3: Samstag, 14.08. bis Samstag, 21.08.2021
DBC4: Samstag, 18.09. bis Samstag, 25.09.2021
DBC5: Samstag, 25.09. bis Samstag, 02.10.2021

Reisepreis 2021
Preis pro Person im DZ für 7 Übernachtungen mit Halbpension, eBike, Eintritte, Transfers, Führungen: 1890 €
Einzelzimmerzuschlag: 450 €
Nicht enthalten sind das Mittagessen, Getränke sowie Ihre persönlichen Ausgaben und ggf. An- und Rückreise.

Flug 2021
Zielflughafen Salzburg, Buchung zu tagesaktuellen Preisen auf Anfrage.

Teilnahmebedingungen
Das Arrangement beinhaltet oben genannte Leistungen. Es gelten unsere AGBs.

Programm

Per eBike zu den schönsten Winkeln im Schatten des Watzmanns. Interessante Begebenheiten aus der Geschichte eines Jahrhunderte dauernden Streits um das Salz. Es ist diese ganz besondere Mischung aus Kultur und Natur, die Menschen seit langem nach Berchtesgaden zieht und die uns bewogen haben, diesen einzigartigen Landstrich für unsere eBikes neu zu entdecken. Die eindrucksvolle Alpenkulisse bleibt auch im Blick, wenn die bäuerlich geprägten Hügel des Rupertiwinkels und des Chiemgaus diese Reise buchstäblich „abrunden“: Klöster wie Höglwörth, Seeon und Frauenchiemsee liegen ebenso auf der Strecke wie pittoreske Städtchen mit stolzer Vergangenheit, darunter Bad Reichenhall, Traunstein und Wasserburg. Ludwig Ganghofer wäre begeistert…

Anreise Samstag nach Berchtesgaden.

Flug
Zielflughafen Salzburg, Buchung zu tagesaktuellen Preisen auf Anfrage.

PKW
Es bestehen durchgehende Autobahnverbindungen nach Piding, der letzten Ausfahrt vor der österreichischen Grenze auf der A8 Richtung Salzburg. Von ist es noch eine halbe Stunde Fahrzeit nach Berchtesgaden. Abstellmöglichkeit in der hoteleigenen Tiefgarage.

Bahn
Stündliche Verbindungen von München nach Salzburg, in Freilassing Umstieg in die Berchtesgadener-Land-Bahn. Vom Bahnhof Berchtesgaden in 5 Minuten mit dem Taxi zum Hotel „Edelweiss“. Die Strecke entlang der Alpenkette lohnt sich allein schon wegen der oberbayerischen Bilderbuchlandschaft.

Mit der Buchungsbestätigung werden die „pedelon Reiseinformationen“ versendet, die weitere nützliche Hinweise zur Anreise nach Berchtesgaden und sonstige Tipps rund um die Reise enthalten.


Dachterrasse, Watzmann
Blick von der Dachterrasse des Hotels.

Im zentral gelegenen Hotel „Edelweiss“, dem besten Haus Berchtesgadens, stehen die Zimmer ab 14 Uhr zur Verfügung. Um 17 Uhr Treffen in der Hotelhalle zu einem ausführlichen Rundgang durch den Ort. Um 19 Uhr Abendessen im vielgelobten Restaurant des Hauses.


Koenigssee
Am Ufer des Königssees.

1. Tag, Sonntag: BGD – Kugelmühle – Schellenberg – Scheffau – Oberau – Königssee – BGD (40 km)
Nach einem reichhaltigen Frühstück und der Anpassung der Räder geht es auf eine ausgedehnte Rundtour, bei der unsere eBikes den ein oder anderen Ausblick ermöglichen werden. Am Ausgang der Almbachklamm liegt eine der ehemals zahlreichen „Kugelmühlen“, in der seit 1683 aus dem Untersberger Marmor Murmeln geschliffen werden, die seinerzeit in alle Welt verschifft wurden. Vom bayerisch-österreichischen, ehemals entsprechend stark befestigten Grenzort Marktschellenberg geht es mit elektrischem Rückenwind über die Scheffau (Mittagseinkehr) und den Obersalzberg hinauf zur in den 30er-Jahren gebauten und glücklicherweise nie ganz vollendeten Scharitzkehlstraße. Das imposante Bergmassiv des Hohen Göll im Rücken schweifen von dort die Blicke weit über den Berchtesgadener Talkessel, bevor eine lange Abfahrt vorbei an pittoresken Bergbauernhöfen zum Ufer des Königssees führt. Dem üblichen Trubel an der „Seelände“ entkommt man schnell über den zum Radweg ausgebauten Damm der historischen Bahnlinie.
Zum Abendessen geht es heute mit dem Begleitbus zum auf 1070 m Höhe gelegenen Berggasthof „Vorderbrand“, wo die Wirtsleute Hildegard und Rüdiger Runge vor atemberaubender Kulisse beste regionale Küche bieten.


Ramsau
Blick in die „Ramsauer Dolomiten“.

2. Tag, Montag: BGD – Bischofswiesen – Schwarzeck – Hintersee – Schönau – BGD (42 km)
Über Bischofswiesen startet die heute Rundtour mit einer Bergetappe zum Schwarzeck, auf der unsere eBikes ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können. Am höchsten Punkt der Strecke streift man das winzige, Ende der 1960 Jahre von dem ehemaligen Großindustriellen Willy Schlieker ins Leben gerufene und heute sympathisch aus der Zeit gefallene Schigebiet. Vor dem überwältigenden Panorama von Watzmann, Hochkalter und Reiteralm geht es wieder bergab bis zum Hintersee, im 19. Jahrhundert Ziel vieler Künstler.
Vom Eingang zum Nationalpark führt eine für den öffentlichen Autoverkehr gesperrte Straße im stetigen leichten Bergauf ins Klausbachtal. Mit Blick auf die steilen Felswände der Reiteralm, wegen ihrer imposanten Erscheinung auch als „Ramsauer Dolomiten“ bezeichnet, erfährt man Wissenswertes über diese schon 1921 als „Naturschutzgebiet Königssee“ unter besonderen Schutz gestellte Landschaft. Als Mittagseinkehr dient heute der bei Freunden echter Volksmusik bekannte Gasthof „Auzinger“. Nicht nur der Schweinsbraten aus dem 150 Jahre alten Holzofen dient unter Einheimischen als Gradmesser authentisch bayrischer Küche. Auf dem Rückweg passiert man noch das als Fotomotiv weltberühmte Ramsauer Kircherl, bevor es über verschlungene Wege durch die Schönau wieder zurück nach Berchtesgaden geht. Abendessen im Restaurant des „Edelweiss“.


Hoeglwoerth
Kloster Höglwörth.

3. Tag, Dienstag: BGD – Bad Reichenhall – Höglwörth – Traunstein (55 km)
Die Silhouette der „Schlafenden Hexe“ vor Augen, heißt es Abschied nehmen vom Berchtesgadener Talkessel. Hinter den Resten der Grenzbefestigungen am Pass Hallthurm weitet sich der Blick auf das Saalachtal. Die historische Bedeutung des „weißen Goldes“ für diese Gegend zeigt sich auch in den vielen Ortsnamen, die das Salz im Namen tragen, entweder in der lateinischen Wurzel „sal“ oder der wohl keltischen „hall“. In diesem Zusammenhang sind auch die vielen Burgruinen zu deuten, die das „an Salz reiche“ und schon 1899 wegen seiner Solequellen zum „Königlich Bayerischen Staatsbad“ ernannte Reichenhall umgeben. Hinter der letzten Bergkette des Hohenstaufen bestimmen die sanften Hügel des Rupertiwinkels das Panorama. Die Bezeichnung geht auf den Heiligen Rupertus zurück, den Schutzpatron des Landes Salzburg. Erst 1810 wurde dieser Landstrich dem Königreich Bayern zugesprochen.
Bald schon ist das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift auf einer Halbinsel am idyllischen Höglwörther See erreicht. Über Teisendorf führt die heutige Etappe weiter bis Traunstein, dem Hauptort des Chiemgaus und mit dem Bau der Soleleitung von Bad Reichenhall seit 1619 Endpunkt der ersten Pipeline der Welt. Ihrem Waldreichtum im Hinterland verdankte es die Stadt, dass sie Salinenstandort wurde. Das traditionsreiche „Parkhotel 1888“ erwartet die Radler im Zentrum. Abendessen in einem vorzüglichen Restaurant gleich um die Ecke.


Chiemgau
Schöne Wege im Chiemgau.

4. Tag, Mittwoch: Traunstein – Pittenhart (40 km)
Nach einem kleinen historischen Rundgang durch die Stadt und den 2019 eröffneten Salinenpark, einem Freilichtmuseum mit Exponaten wie der „Reiffenstuelpumpe“ und der „Reichenbach’schen Wassersäulenmaschine“, führt die Strecke entlang des Flüsschens Traun nach Stein, das mit einer besonderen Sehenswürdigkeit aufwartet: Die in einer etwa vierzig Meter hohen senkrechten Felswand entstandenen großen Höhlen wurden schon von den Kelten als Zufluchtsort genutzt. Im Mittelalter wurde sie dann zur größten Höhlenburg Deutschlands ausgebaut und weiter befestigt, um den Salzhandel durch das Trauntal und den Flussübergang zu schützen.
Eine Bilderbuchstrecke führt am Nachmittag weiter zum Kloster Seeon, schon 994 von Benediktinern gegründet und Sitz einer weithin gerühmten Schreibschule. Heute befindet sich der Gebäudekomplex im Besitz des Bezirks Oberbayern und fungiert als Kultur- und Bildungszentrum. Von hier aus geht es noch ein Stückchen weiter nach Pittenhart, wo die gelungen restaurierte „Alte Zollstation“ als noble Herberge fungiert. Abendessen im ausgezeichneten Hotelrestaurant.


Chiemsee
Am Ufer des Chiemsees.

5. Tag, Donnerstag: Pittenhart – Urschalling –
Prien – Herrenchiemsee – Frauenchiemsee – Gstad – Pittenhart (43 km)

Mit den Eggstätter Seen liegt eine der bedeutendsten „Eiszerfallslandschaften“ des bayerischen Alpenvorlandes auf der heutige Vormittagsetappe. Ein Teil dieser Seenplatte bildet das älteste Naturschutzgebiet Bayerns. Weiter führt die Strecke auf eine Anhöhe oberhalb des Chiemsees nach Urschalling, landschaftlich wie kulturell ein „oberbayrisches Kleinod“. Der Weiler gruppiert sich um das romanische Kirchlein Sankt Jakobus, das vor allem wegen seiner umfangreich erhaltenen und originellen spätgotischen Ausmalung bekannt ist. So wurde beispielsweise im Dreifaltigkeitsfresko der Heilige Geist als Frau dargestellt.
Nach einer Brotzeit setzt man mit dem Schiff von Prien aus über zur Insel Herrenchiemsee. 1873 hatte König Ludwig II. von Bayern die Herreninsel als Standort für sein „Neues Schloss Herrenchiemsee“ erworben, das nun ausführlich besichtigt werden kann. Als Abbild von Versailles sollte dieses Schloss ein „Tempel des Ruhmes“ für König Ludwig XIV. von Frankreich werden, den der bayerische Monarch grenzenlos verehrte.
Eine weitere kurze Schiffspassage bringt die Radler auf die Fraueninsel. Ihr Charakter unterscheidet sich völlig von dem der Herreninsel. Sie ist wesentlich kleiner, dicht besiedelt und überschaubar. Nicht wenige Maler und Dichter wurden im Laufe der Zeit in ihrer Schaffenskraft von den blühenden und duftenden Blumen- und Kräutergärten beflügelt.
Zurück am Festland führt die Radlstrecke zurück nach Pittenhart.


Wasserburg
Wasserburg am Inn.

6. Tag, Freitag: Pittenhart – Wasserburg – Amerang – Pittenhart (56 km)
Der letzte Radltag beginnt mit einer hügeligen Etappe ohne nennenswerten Verkehr durch eine sehr bäuerlich geprägte Landschaft. Nach Erreichen des Inns geht es flussabwärts, vorbei an dem als „Vogelfreistätte“ ausgewiesenen Auenwald, in das ausgesprochen sehenswerte Wasserburg. Die Kleinstadt ist einer der geschichtsträchtigsten Orte Altbayerns, älter als das gut 50 Kilometer westlich gelegene München, stets umkämpft von den Inhabern der bayerischen Teilherzogtümer und den großen Residenzstädten an Rechten gleichgestellt. Ihre geschützte Lage auf einer vom Inn umflossenen Halbinsel machte die mit Mauern und Türmen befestigte Stadt, überragt von der Burg der Hallgrafen, später der Wittelsbacher, nahezu uneinnehmbar.
Auf der Etappe zurück nach Pittenhart bzw. Seeon bietet das Bauernhausmuseum Amerang inmitten von Gärten und Streuobstwiesen interessante Einblicke in die regionale Geschichte, die Tradition und den historischen Wandel der Gesellschaft von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.
Zum Abschluss-Diner findet man sich wieder im „Alten Zollhaus“ ein.


Rosenheim
In der Altstadt von Rosenheim.

7. Tag, Samstag: Abreise
Nach einer ereignisreichen Woche voller Eindrücke geht es mit unserem Begleitbus zum Rosenheimer Bahnhof. Von dort gibt es beste Verbindungen innerhalb Deutschlands und nach Österreich. Sollte der Wagen noch in Berchtesgaden untergestellt sein, ist man mit einmaligem Umsteigen in Freilassing in etwa 1,5 Stunden wieder vor Ort.

Termine und Buchung

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Verfügbarkeit

stufe_grün_winzigAuf diesen Reisen sind noch ausreichend Plätze frei.

stufe_gelb_winzigAuf diesen Reisen sind nur noch wenige Plätze frei.

stufe_rot_winzigDiese Reisen sind ausgebucht.

(Zuschlag pro Person 450 €)

(pro Person 1890 €)





Der letzte Schritt
Dies ist der letzte Schritt Ihres Buchungsauftrags. Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird er uns übermittelt. Sollten dabei Probleme auftauchen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@pedelon.com oder rufen Sie uns an - wir helfen gerne weiter. Durch Absenden Ihres Buchungsauftrags werden Ihnen - Verfügbarkeit vorausgesetzt - die gewünschten Plätze reserviert. Die Bezahlung des Reisepreises ist per Überweisung oder Bankeinzug möglich. Je nach gewünschter Zahlungsweise bitten wir Sie um Angabe der erforderlichen Daten. Alle Angaben zu Ihrer Buchung werden per sicherer Verschlüsselung übermittelt. Die Bezahlung Ihrer Reise erfolgt mit einer Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises nach erfolgter Teilnahmebestätigung und der Restzahlung bei Versand der letzten Unterlagen wenige Wochen vor Reisebeginn.

Hiermit stimmen Sie unseren AGBs zu.
(Bitte Kästchen auswählen zur Zustimmung).


Preis für die von Ihnen gewünschte Buchung: 1890.00

Hotels

zum Ausdrucken

Hier können Sie die Reisebeschreibung als pdf zum Ausdrucken herunterladen: Download

Inspiration

Das Berchtesgadener Land | WDR Reisen
Atemberaubende Gipfel, klare Bergseen und grüne Almen bilden die spektakuläre Kulisse der Berchtesgadener Alpen. Stefan Pinnow erwandert, erklettert und erlebt eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands.


 

Böse Bauten: Hitlers Architektur im Schatten der Alpen
Es gibt sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Gebäude mit dunklen Geheimnissen, vor der idyllischen Kulisse der Alpen. Von Berchtesgaden bis Linz, bis in Tiefen unter den Felsen. Eine sehr sehenswerte Dokumentation von zdf-info.


 

Der Chiemgau – Chiemsee, Herreninsel, Fraueninsel, Alpen
In diesem Beitrag des Bayerischen Rundfunks nimmt Sie Tassilo Lex mit in den Chiemgau. Der Beitrag stammt aus der Sendung „Wir in Bayern“ im Rahmen der Aktion „Bayerns schönster Fleck!“